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De Nederlandsch-Duitsche Kultuurgemeenschap = Die Niederländisch-Deutsche Kulturgemeinschaft; orgaan der Nederlandsch-Duitsche Kultuurgemeenschap, jrg 2, 1942, no 3, 1942

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Redevoeringen gehouden ter gelegenheid der bijeenkomst in Haarlem op 13 Februari 1942

Op Vrijdag den 13 Februari vond in Haarlem een bijeenkomist plaats, die door den Beauftragte van de Provincie Noord-Holland, den Heer Gauinspektor Unger, georganiseerd was in samenwerking met de Nederlandsch-Duitsche Kultuurgemeenschap Haarlem en Omstreken.

Op dezei bijeenkomst hieldeni de Beauftragte van de Provincie Noord-Holland en de Nederlandsche President der Nederlandsch-Duitsche Kultuurgemeenschap de heer H. C. van Maasdijk toespraken, die wij hierbij afdrukken:

ANSPRACHE DES BEAUFTRAGTEN DER PROVINZ NORD-HOLLAND.

Ich dart Ihnen danken, dass Sie meiner Einladung, einmal einige Stunden in kameradschaftlichem Kreise deutscher und niederlandischer Menschen zusammenzusein, gefolgt sind. Die heutige Zeit mit ihren nicht immer ganz einfachen Sorgen imd Noten beansprucht uns alle ja so sehr, dass es nur umso notwendiger erscheint, von Zeit zu Zeit sich einmal vom grauen Alltag zu lösen und sich den grossen Dingen des Lebens mid des Geschehens unserer und vergangener Tage zuzuwenden und darüber hinaus auohi einen Bliek in die Zukunft zu tun. Wir alle sind nun einmal m dieser Zeit hineingestellt. Ob wir es wünschen oder nicht: jeder einzelne von uns hat sich mit den rms gestellten Aufgaben auseinanderzusetzen und hat schliesslich ein Bekenntnis dafür oder dagegen abzulegen. Sich davon ausschliessen kann auf die Dauer keiner; denn es geht heute nicht mehr um irgend einen Einzelnen, um das Sein oder Nichtsein des einen oder anderen Volkes, sondern der Kampf wird geführt um die Werte Jahrtausende alter Kultur, er wird geführt um die Erhaltung unserer Art und rmserer Rasse und damit um ein Weiterleben der nordisch-germanischen Welt überhaupt. Wenn wir die Dinge so sehen was bedeuten dann noch xmsere kleinen nidhtigen Sorgen und Nöte? Sie treten ins Unwesentliche zurück und machen eines Tages auch für den letzten unserer germanisChan Völker den Weg frei für die Erfassung dieses Gedankengutes. Aber sie fordern auch den kampferischen Einsatz. Das deutsche Volk hat das rmendliche Qlück ich darf das hier aussprechen —, von der Vorselhung einen gottbegnadeten Führer gescheukt bekommen zu haben, der die Seele unseres Volkes wieder frei machte und der es daher zu Leistungen befahigte wie nie zuvor in seiner geschichtlichen Vergangenheit. Getragen von einer noch nie da gewesenen Glaubigkeit, hat das deutsche Volk den Marsch in die Zukunft angetreten und ist damit zum Trager einer Idee geworden, die einmal Gemeingut sein wird aller germanischen Menschen, aller Machte und Völker, die unserer Rasse und unseres Blutes sind.

Wir stëhen nun hier inmitten des niederlandischen Volkes, das zwar heute noch in seiner ganz grossen Mehrheit vom Feuer der gemeinsamen Idee zum wenigsten nach aussen hin noch unberührt geblieben ist. Es hat die Stimme des Blutes bei weitem noch nicht vernommen. Ich weiss aber und ich bin zutiefst davon

überzeugt dass auch bier die Stunde kommen wird, genau wie in all' den anderen nordischen Landern, da es wie ein Erwachen, wie eine Erlösung durch dieses Volk gehen wird und wo audb hier die Herzen und Seelen der Menschen dem Führer aller Germanen entgegenschlagen werden. Dieser Tag wird kommen.

Tausend Jahre und mehr war dieser Raum, in dem wir leben, ein Reich. Und erst seit 300 Jahren ist dieses Volk darm durch aussere Geschehnisse herausgelöst worden. Die staatlidhie Gemeinsamkeit ging durch das Unverstandnis der deutschen Fürsten verloren. Was geblieben ist, ist die gemeinsame Art, die gemeinsame Kultur und das gemeinsame Blut. Und diese sind der feste Grund für die Gemeinsamkeit unserer beiden Völker in allen Fragen des Lebens.

Vieltausend Niederlander stehen heute im Osten im Kampf gegen Tod und Teufel und vieltausend Ihrer Volksgenossen haben sich hier im Lande der neuen Idee verschrieben. Ungezahlte Tausende werden Jahr und Jahr dazukommen und wir werden als Deutsche nicht müde werden, die Herzen Ihres Volkes zu gewirmen, wie ich auch an Sie appelliere, in dieser Stunde und immer wieder erneut die Grosse unserer Zeit zu erkennen, die Zukimft zu sehen und mit uns zu marschieren zum Segen unserer beiden Völker.

Der Herr Reichskommissar hat dieser Tage bei der Einsetzung des Niederlandischen Kulturrates in seiner grossen Rede auf die unverganglichen und unsere nordischen Völker verbindenden Werte unserer gemeinsamen Kultur hingewiesen. Auch der heutige Nachmittag soll ein kleiner Baustein sein im Zeichen dieser Werte, die wir besonders immer wieder in unserer alten, klassischen Musik finden. Einer Musik, die das gegenseitige innere Verstehen mehr denn alles andere fördert und vielleight bestehende Gegensatze am besten in der Lage ist, zu überbrücken. Mit aus diesem Grrmde habe ich den hier anwesenden Kreis gebeten, einmal zusammenzukommen; denn nur durch ein Sich-kennenleraen ist die Voraussetzung gegeben des gegenseitigen Verstekens und damit die Zusammenarbeit für die gemeinsame Idee am besten gewëihrleistet.

REDEVOERING VAN DEN HEER A. C. VAN MAASDIJK.

Herr Beauftragter, Mijnheer de Commissaris der Provincie, Geachte aanwezigen.

Het is mij een voorrecht, heden te Haarlem voor U te mogen spreken als Nederlandsch President der Nederlandsch-Duitsche Kultuurgemeenschap.

Ik zal spreken over de kultureele verhouding van onze beide volkeren in het verleden en in het heden en over de taak, die wij, zoogenaamd positief ingestelden, voor ons zien weggelegd, de taak om het volk te helpen bij het hervinden van het evenwicht in een zoo moeilijken tijd als wij thans moeten doormaken.

Want dat wil ik voorop stellen, men komt er niet met bij de pakken neer te zitten, te treuren om het verleden en te hopen op een terugkeer van vervlogen tijden, die onherroepelijk voorbij zijn. De volkeren van Europa,