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Tijdschrift van het Aardrijkskundig Genootschap, 1938, 01-01-1938

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ÜBER DIE MEILE BEI LUCAS JANS WAGHENAER 1583 UND ZUGEHÖRIGE FRAGEN

VON

G. JACOBY

Seit Jahren hatte ich iiltere schleswig-holsteinische Karten auf ihre geschichtliche Entwicklung hin untersucht, wofür zum Vergleich verschiedene Blatter Nordeuropas herangezogen werden mussten. Daraus ergaben sich mannigfache Beziehungen zwischen den früheren Langenmassen Danemarks, der Niederlande und Deutschlands, insbesondere der Meile.

Das Rechnungs'verfahren. Über 200 Karten vom I5ten Jahrhundert bis etwa zur Mitte des I7ten Jahrhundert wurden rechnerisch (hierfür genügte fast stets die Genauigkeit des Rechenstabes) nach folgendem Verfahren (Beispiel) untersucht. Die Entfernung zwischen zwei Punkten auf einer beliebigen Karte sei mit 352 mm gemessen, dieselbe Strecke auf einer heutigen Karte im Bildmasstab 1 : 200000 mit 158,5 mm. Dann ist der Bildmasstab der gewahlten Strecke

158,5 . 200000 1 : J = I : 90100.

352

Also stellt 1 mm auf der zu untersuchenden Karte = 90,1 m der Natur dar.

Auf dem Leitermasstab (Meilenskala) möge 1 dtsch. Ml. (deutsche Meile) = 92,67 mm gezeichnet gewesen sein. Daher 1 dtsch. Ml. = 92,67.90,1 = 8350 m.

Die Meridianteilung ergab für i° = 1395,6 mm, folglich

1 o = *395.6^ 6 dtsch M1 = 1395,6 . 90,1 = 125,5 km.

92,67

Auf jeder Karte wurde nach diesem Muster eine ganze Anzahl von Entfernungen gewahlt und durchgerechnet, auf ihren Wert geprüft, zum Teil zeichnerisch, und dann das Mittel genommen.

Bei der leider vorhandenen Möglichkeit vieler Fehlerquellen, bei der verschiedenen Einstellung und Ansicht jedes neuen Beschauers kann allen Berechnungen naturgemass nur ein bedingter Wert zugestanden werden. Aber der Weg dieser Berechnungsart erscheint ausreichend zuverlassig.

L. J. Waghenaer. Aus der genannten, in Vorbereitung befindlichen Arbeit rnögen einige Mitteilungen über L. J. Waghenaer