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Landbouwkundig tijdschrift; maandblad van het Nederlandsch Genootschap voor Landbouwwetenschap, jrg 50, 1938, no 617, 1938

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Der Versuch wurde gemacht mittels einer Analyse der Ergebnisse von zwei langjahrigen Düngungsversuchen auf moorkolonialen Boden mehr Klarheit in diese Frage zu bringen. Der Einfluss, welcher die Weglassung der Stickstoff- resp. Phosphorsaureoder Kalidüngung auf den Ertrag ausübte, wurde bei verschiedener Grunddüngung verglichen. Inden Abbildungen sind die bei Weglassung eines Dringstoffs in Beziehung zu den bei Volldüngung mit diesem Stoff erzielten relativen Ertrage, welche gefunden wurden bei resp. vollstandiger und unvollstandiger Grunddüngung, gegen einander eingetragen. Die schematische Abbildung 5 zeigt in welcher Weise diese Abbildungen zu lesen sind. Würde der relative Ertrag stets unabhangig vonder absoluten Grosse desselben sein (Mitscherlich), dann würden die Punkte sich ander Plalbierungslinie OB entlang gruppieren mussen. Nach dem Gesetz des Minimums (Liebig) werden Ertragsdepressionen bei vollstandiger Grunddüngung frtiher eintreten als bei unvollstandiger Grunddüngung. Im letzten Fall wird namlich der im ersten Fall bereits zu geringe Wert des Wachstumsfaktors noch genügen, weil ein andrer, in der Grunddüngung weggelassener, Faktor beschrankend wirkt. Die Punkte sollen sich also laut dieses Prinzips entlang der Linie OAB gruppieren. Sollte aber dem Prinzip der variabelen Widerstandsfahigkeit überwiegende Bedeutung zukommen, so ist der Gegenteil der Fall, und werden die unvollstandig gedüngten Gewachse relativ grössere Ertragsdepressionen zeigen als die widerstandsfahigeren vollgedüngten Gewachse; die Punkte werden sich also etwa nach der Linie OCB gruppieren. Die Abbildungen 6—lo zeigen, dass die drei Prinzipen nebeneinander verwirklicht sind. So zeigt z.B. Abbildung 7, dass die Weglassung der N-Düngung mit und ohne Pin der Grunddüngung (Abb. 7a), und umgekehrt die Weglassung der P-Dungüng mit und ohne N-Dungüng (7b) (Kist in allen Fallen gegeben), bei Roggen auf dem Versuchsfeld Sappemeer eine Übereinstimmung mit dem Prinzip der variabelen Widerstandsfahigkeit aufweist. Dasselbe zeigen die Abbildung 7e und f für die Faktoren P und K in der Mehrzahl der Versuchsjahre. Beider Kombination der Faktoren N und K (Abb. 7c und d) gilt jedoch vielmehr das Gesetz des Minimums. Wahrend verschiedene Ergebnisse des Versuchsfeldes Sappemeer auf die Gültigkeit von dem Prinzip der variabelen Widerstandsfahigkeit hindeuteten, war dies auf dem Versuchsfeld Borgercompagnie nicht der Fall. Es zeigte sich also ein ünterschied, welcher vielleicht zurückzuführen ist auf der dickeren und humusreicheren Krume zu Sappemeer, welcher Faktor eine Variation in der Widerstandsfahigkeit des Gewachses ermöglichte, welche zu Borgercompagnie, wo vielmehr die Bedingungen der Topfkultur geiten, nicht verhanden ist. Ausserdem wurde auf dem Versuchsfeld Sappemeer verglichen, in welcher Weise die Ertrage bei unvolstandiger Düngung und bei Volldüngung in günstigen und in slechten Jahren variierten. Die bei unvollstandiger Düngung in mehreren Jahren erhaltenen, auf den auf 10c Gesetzten Mittelwert bezogenen, relativen Ertrage wurden inden Abbildungen11152—15 mit einander in Beziehung gebracht. Es zeigt sich dass die Punkte inden Abbil-

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