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Stimmung dieser Begegnung, welche bei aller Gemütlichkeit die eigentümlichen Züge einer grossherzigen Ungewöhnlichkeit, wie alles, was von Liszt ausging, an sich hatte, an diesem Abend sich bis in exzentrische Fröhlichkeit steigerte. Mitten in der Ausgelassenheit vermisste ich Pohl, der mir als tüchtiger Streiter für unserer Sache durch seine mit Hoplit unterzeichneten Aufsasse bereits sehr wohl bekannt worden war: ich stahl mich fort und suchte ihn in seiner abgelegenen Kammer auf, wo er an heftigen Kopfschmerzen leidend, sich bereits zu Bett gelegt hatte. Mein herzliches Bedauern hierüber machte eine so bedeutende Wirkung auf ihn, dass er behauptete plötzlich sich ganz wohl zu fühlen, aus dem Bette sprang, sich von mir bei der Beschleunigung des Ankleidens helfen liess, und nun mir wieder zu Gesellschaft herab folgte, wo wir bis lang in die Nacht uns gemeinschaftlich auf das Heiterste unterhielten.

Das Pest ward nun anderen Tages vollstandig, als die erwarteten Prauen eintrafen, welche jetzt für einige Tage den Mittelpunkt unserer Vereinigung bildeten. Der ungemeinen Lebhaftigkeit und anregenden Hingebung der Fürstin Karoline an alles, was uns einnahm, war, wie alle, welche um jene Zeit in die Nahe dieser Frau geführt worden, kennengelernt haben werden, unmöglich zu widerstehen. Mit gleichem Interesse für die höchsten Fragen, welche uns bewegten, wie für die gefalligs'en Einzelheiten unseres versönlichen Verkehrs mit der Welt, schmeichelte sie einen jeden in eine gewisse Ekstase hinein, in welcher er das Beste, dessen er fahig war, von sich zu geben sich genötigt fühlte. Mit einem gewissen schwarmerischen Ausdrucke wirkte dagenen die kaum 15-jahrige Tochter der Fürstin, welche in Tracht und Haltung ganz als das zur Jungfrau eben erst erblühende Madchen erschien, und sich von mir auch den Ehrentitel „das Kind" erwarb. Wenn die Diskussion, oder auch der reine freudige Erguss, dann und wann bis zum Brausen sich erhob, bewahrte ihr schwarmerisch dunkles Auge eine schone tiefverstandige Buhe, und unwillkürlich fühlten wir dann, dass sie den unschuldigen Verstand der uns aufregenden Angelegenheïten darstellte. Gern liess ich mich, der ich überhaupt damals von der Schwache des Vorlesens meiner Dichtung beherrscht wurde (worüber, beilaufig gesagt, Herwegh sich schon ge&rgert hatte), zum Vortrage meiner Nibelungen-Dramen bestimmen, und wahlte, da die Zeit der Trennung bevorstand, einzig den „Siegfried" dazu I"

Toen reeds ontwikkelde Wagner zijn getrouwen het plan een „Festspielhaus" te laten bouwen voor de opvoering van den Ring des Nïbelungen. Hij hoopte toen dat reeds in 1856 dat plan zou worden verwezenlijkt. Zooals men weet is dat pas 20 jaar later geschied.

4. Een brief van Paganini. Te Parijs werd dezer dagen een zeer interessante en amusante brief van Paganini ontdekt, gedateerd van 1338 en aan een niet genoemden heer gericht. Deze brief luidt: „Tot mijn spijt zie ik mij genoodzaakt, uw geheugen betreffende eenige schulden die gij bij mij hebt, wat op te frisschen. Ik moet u dus aan dingen herinneren die gij niet had moeten vergeten. Hierbij zend ik mijne rekening, die ik verzoek per omgaande te voldoen:

voor 12 lesuren aan mej. uwe dochter, aanwijzingen bij de muziek die zij in mijne tegenwoordigheid uitvoerde 2,400 francs

voor achtmaal persoonlijk musiceeren ten uwen huize 24,000 „

Totaal. . . . 26,400 francs.

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