Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Über einige alte und neue Ascidien aus dem Zoologischen Museum von Amsterdam,

VON

G. Ph. SLUITER,

o. Professor an der Universitat Amsterdam.

(Mit Tafel 1).

Die auf den folgenden Seiten erwahnten, teilweise als neu beschriebenen Ascidien fanden sich noch in den Vorraten des Amsterdammer Zoologischen Museums, das in den Gebauden der Königlichen Zoologischen Gesellschaft „Natura Artis Magistra" untergebracht ist. Auch meinerseits ergreife ich freudigst diese Gelegenheit diese Zeilen meinem Freunde, dem hochgesinnten Director dieser Gesellschaft, zur Feier seines 70sten Geburtstages zu widmen. Dass die so überaus glückliche Verbindung des Zoologischen Instituts der Universitat mit der Königlichen Zoologischen Gesellschaft in den vielen Jahren so reiche Früchten getragen hat, ist wohl in erster Linie dem weiten Bliek Kerberts zu danken. Die lebende Habe der Gesellschaft hat selbstverstandlich in erster Linie seine Fürsorge, aber auch Museum und Laboratorium erfreuen sich immer seiner warmen Teilname. Möge es ihm vergönnt sein noch manche Jahre im Interesse der Zoölogie und unserer Amsterdammer Institute wirksam zu sein.

Von den unten aufgeführten 15 Arten, habe ich 6 als für die Wissenschaft neue Formen beschrieben und eine als neue Varietat. Es sind dies: Polycarpa vankampeni, Distomus malayensis, Polyandrocarpa robusta, Phaïlusia julinea, Polycilor glabrun, Polycitor giganteus und die neue Varietat: Distomus hupferi Mchlsn., var. compacta. Besonders möchte ich auf die beiden Formen Phaïlusia julinea und Polycitor giganteus aufmerksam machen, welche einige merkwürdige anatomische Verhaltnisse aufweisen.

Pyura Hupferi Mchlsn.

Michaelsen. Die Pyuriden des Naturhist. Museums zu Hamburg. Mitt. aus dem Naturh. Museum. XXV. Hamburg 1908, p. 238 und „Beitrage zur Kenntniss der Meeresfauna West-Afrikas. Tunicaten." Hamburg 1915, p. 371.

Mehrere Exemplare dieser sehr typischen und leicht kenntlichen Art wurden von Herrn Vermeulen an der Senegal-Küste gesammelt. Der ausführlichen Beschreibung Michaelsen's ist kaum etwas hinzuzufügen, nur sei erwahnt, dass bei meinen Exemplaren die Fühler nur sehr schwach verastelt sind, so dass bei den meisten die Verastelungen 2ter Ordnung schon fehlten. Ferner erscheinen auch die Falten am Kiemensack etwas weniger breit, da ich nur 14—18 Langsgefasse zahlen konnte, wahrend bei den Exemplaren von Michaelsen 20—28 vorkamen. Sonst stimmen meine Exemplaren genau mit der Beschreibung Michaelsens überein.

Sluiten