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Untersuchung sich als wirkhche, ganz kleine Endocarpen kund geben. Die asymmetrische Lage der Flimmergrube kommt anch hier vor, wenn auch nicht so auffallig wie bei den Siboga-Exemplaren.

Polycarpa aurata Q & G.

Für die Literatur siele: Sluiter. Tunicaten der Siboga-Expedition I, fig. 57.

Mehrere Exemplare dieser Art wurden von Herrn van der Sande auf dem Küstenriffe der Insel „Pulu Wèrè" an der Nord-Küste von Flores gesammelt. Sie gehort wohl zu dem meist verbreiteten Polycarpa-AxtQi\ im Indischen-Archipel und ist so wohl durch den ausseren Habitus als auch durch ihren anatomischen Bau leicht kenntlich, wenn auch der letztere vielfach kleine Abweichungen zeigt. Den früheren Beschreibungen ist nur wenig hinzuzufügen; nur für den Kiemensack sei noch bemerkt, dass die breiten Falten 20 bis 22 Langsgefasse besitzen und dass gewöhnlich die Maschen, welche den Falten am nachsten liegen breiter sind als die, welche in der Mitte des Feldes zwischen zwei Falten liegen, so dass erstere von 6 oder 7 Spalten durchbrochen sind, wahrend die mittleren Maschen nur 3 oder 4 besitzen.

Für die Flimmergrube sei noch bemerkt, dass sie bei allen diesen . Exemplaren von Flores im eine grosse Anzahl von gesonderten Öffnungen aufgelöst ist. Der eigentümliche Bau des Zellulosemantels mit den zahlreichen kolbenförmigen Anschwellungen der Blutgefasse tritt auch bei all diesen Exemplaren deutlich hervor. Nur die Farbe des Zellulosemantels ist fast völlig verschwunden, so dass die Tiere jetzt ganz blass gelblich erscheinen.

Polycarpa aurita Sluiter.

Sluiter. Natuurk. Tijdschr. v. Nederl. Indië Bd. 50, p. 338. Sluiter. Die Tunicaten der Siboga-Expedition I, p. 59..

Ein Exemplar dieser früher von mir beschriebenen Form wurde von van Kampen auf 6° 8' S. und 108° 18' O., aus einer Tiefe von 16 bis 18 Faden gesammelt. Es gehort das Tier jedenfalls zu den weniger seltenen Formen im Malayischen Archipel.

Polycarpa vanhampeni n. sp. Fig. 1, 2.

Aussere Kennzeichen. Das grösste der beiden vorliegenden Tiere ist 35 mm lang, 20 mm breit und 10 mm dick. Vorn ist der Körper schief abgestumpft, so dass die Branchialöffnung auf der vorderen Spitze liegt und die Atrialöffnung auf 2/3 der Körperlange weiter nach hinten, von welcher Stelle an der Körper gleich breit bleibt. Beide Öffnungen sind deutlich 4-lappig. Die Tiere sind mit der hinteren rechten Seite auf Sand, Korallen-Bruchstücken u. s. w. festgewachsen, sonst ist die Oberflache ganz glatt und auch nur sehr oberfiachlich und spürlich gefurcht. Die in Alkohol aufbewahrten Tiere sind jetzt milchich weiss gefarbt,

Der Zellulosemantel ist fest, lederartig und ziemlich dick.

Der Innenkörper besitzt eine kraftige Muskulatur, und zwar ist besonders die aussere Ringmuskelschicht gut entwickelt. Die beiden Siphonen sind kurz und breit und wenig deutlich vom übrigen Körper abgesetzt.

Der Kiemensack besitzt die gewöhnlichen 4 Falten, welche ziemlich schmal sind und 10 bis 12 Langsgefasse tragen. Die Zahl der Langsgefasse zwischen den Falten entspricht dem Schema: D. 3 | 5—7 | 4 [ 5 | 5—6. E. Die Quergefasse sincl von verschiedener Breite, nach dem Schema 13231 angeordnet, aber die Gefasse 2tei' und 3tei' Ordnung unterscheiden sich nur wenig in Grosse, wahrend diejenigen der Eten Ordnung sehr viel breiter sind. In den Maschen kommen regelmassig 8 bis 10 Kiemenspalten vor. Der Endostyl ist schmal und wenig hervortretend.

Die Flimmergrube ist hufeisenförmig, das rechte Horn aber biegt mit einer langeren sich •schlangelnden Schleife entweder nach innen oder nach aussen. (Fig. 1, 2). Die Dorsalfalte ist sehr schmal und glattrandig.

Der Darm bildet die gewöhnliche Doppelschlinge, ist überall sehr geraumig so dass der

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