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mit wenig ausgesprochenen Furchen, welche wohl durch Kontraktion verursacht sind. Die Farbe ist halbdurchscheinend grau, wie typisch für die meisten Phaïlusia und Ascidia-Kxten. (Fig. 13).

Der Zellulosemantel ist massig dick, halb-knorpehg, mit der typischen Struktur des AscichaMantels, mit zahlreichen grossen Blasenzellen und spindelförmigen Testazellen.

Der lnnenkörper, aus dem Zellulosemantel herausgenommen, misst 8.5 cm, wovon 4 cm auf den schmalen Vorderteil kommen, welcher wie ein langer Sipho aussieht, und il/2 cm auf den breiteren Hinterkörper. Der Atrialsipho misst jetzt 2.8 cm. Die Muskulatur der rechten Seite ist massig kraftig entwickelt, die der linken Seite nur kraftig an den beiden langen Siphonen. Die Eingeweide schimmern im Hinterkörper deutlich durch. Das Ganglion liegt weit nach hinten etwas vor der TJmbiegungstelle von Atrialsipho in Branchialsipho. (Fig. 14).

Der Kiemensack ist sehr regelmassig gebaut; er zeigt eine recht deutlich ausgepragte Langsfaltelung, wodurch immer die Kiemenspalten unterhalb der schmalen Langsgefasse, sehr schmal erscheinen und schwierig zu zahlen sind. Sonst liegen regelmassig zwischen zwei Langsgefasse 3 breite Kiemenspalten, welche ungefahr 6 mal so lang als breit sind. Von den schmal erscheinenden Spalten, welche in der Langsfaltelung liegen scheinen jeweilen ungefahr 6 vorzukommen. Die Quergefasse unterscheiden sich nur sehr wenig in Breite, wenn auch hier und dort die gewöhnliche Abwechselung von breiteren und schmaleren etwas deutlicher zu Tage tritt. Auf den Kreuzpunkten stehen ziemlich kraftige konische Papillen, welche aber an der Basis noch regelmassig einige, etwa 3 oder 4, kleinere Nebenzackchen besitzen. Intermediare Papillen habe ich nirgends gefunden. Parastigmatische Quergefasschen kommen hier und dort vor, aber nur ganz vereinzelt. (Fig. 15).

Die Flimmergrube ist völlig verschwunden, ja die ganze Stelle, wo die Flimmergrube zu erwarten ware und wo sonst die Peripharyngeallippen nach hinten ausbiegen, ist ganz schmal geworden, da die Dorsalfalte weit nach vorn vordringt und die Peripharyngeallippen fast den Fühlersaum berühren. Statt der Flimmergrube sind aber mehrere sekundare, dorsale Öffnungen eutwickelt, welche in den Peribranchialraum ausmünden. (Fig. 16).

Die Dorsalfalte ist ziemlich breit, über die ganze Lange glattrandig aber deutlich gerippt.

Die Fühler sind 40 in Anzahl, zwar ungleich lang, aber ohne dass ein bestimmtes Regelmass in der Anordnung zu entdecken ist.

Der Darm macht die gewöhnliche Doppelschlinge. Die erste Schlinge reicht ziemlich weit nach vorn, bleibt nur wenig hinter dem Winkel zwischen den beiden Siphonen zurück. Bei der hinteren Umbiegung der zweiten Schlinge bildet der Darm wieder eine sackartige Erweiterung, wodurch der Enddarm nur massig lang ist. Der glattrandige After liegt an der Basis des Atrialsiphos.

Die Gonaden liegen wie gewöhnlich hauptsachlich in der ersten Darmschlinge, nur die. Verastelungen der Hoden greifen auf der rechten Seite der Darmwand über. Ein sehr dickes, weiss gefarbtes Vas deferens und ein schmaleres, weniger helles Oviduct folgt den Lauf der zweiten Darmschlinge und beide münden neben dem After in den Atrialraum.

Fundort. Insel Nassi besar in der Java See, Tiefe 9 Faden, gesammelt durch van Kampen wahrend den Fahrten des Dampfers „Gier".

Es ist dies jedenfalls eine typische Phaïlusia-Art in Sinne Julin's, wie auch Hartmeyer diese Abgrenzung der beiden Gattungen Ascidia und Phaïlusia übernommen hat und wie ich meine ganz mit Recht. Auffallend ist die Zehnzahl der Lappen um die beiden Öffnungen, welche Zahl auch bei der früher von mir beschriebenen Ascidia decemplex (Natuurk. Tijdsch. v. Nederl. Tndië, Bd. L, p. 343) vorkommt. Der ganze Habitus aber, mit den langen Siphonen und besonders der sehr verschiedene Bau des Kiemensackes, trennt die beiden Arten doch wieder w7eit von einander. Am merkwürdigsten war mir aber das Verhalten am Vorderende der Dorsalfalte. Die Praebranchialzone wird hier ganz schmal und die Dorsalfalte dringt fast bis zum Fühlersaum vor, wahrend die Peripharyngeallippen stark nach vorn

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