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Wegen, anstatt, wie es gewöhnlich der Fall ist, nach hinten, zur Bildung des dreieckigen Feldes, in welchem das Dorsaltuberkel mit der Flimmergrube sonst liegt. Die bekannte Erscheinung bei einigen Ascidiidae, wobei die Flimmergrube bei den erwachsenen Tieren allmahlig kleiner wird und sich sekundare in den Peribranchialraum ausmündende Kanalchen und Öffnungen bilden, ist also hier zum Extrem durchgeführt, da die Flimmergrube völlig verschwunden ist. Die Zahl der sekundaren Kanalchen und Öffnungen in den Peribranchialraum habe ich an dem einzigen Exemplar nicht feststellen können. Ich schliesse mich der Ansicht Julin's, welcher auch Hartmeyer geneigt ist an zu erkennen, an, um die. Ascidiidae, wobei diese eigentümliche TJmbildung der Abfuhrcanale der JSTeuraldrüse vorkommt, in die Gattung Phaïlusia zu vereinigen und möchte ich diese Art Julin widmen, der so viel zur Klarstellung dieser Frage beigetragen hat.

Polycitor scaber Sluiter.

Sluiter. Die Tunicaten der Siboga-Expedition II, fig. 25.

Eine Kolonie dieser Art sammelte van Kampen, wahrend seiner Fahrten mit dem Dampfer „Gier" auf dem Kiffe der Insel Pulu Paree, eine der „Tausend Insein" in der Java-See. Die Kolonie stimmt genau mit meiner früheren Beschreibung des Tieres von der Insel Jedan überein.

Poïycitor segmentatus Sluiter.

Sluiter. Die Tunicaten der Siboga-Expedition II, fig. 9.

Mehrere Koloniën sammelte van Kampen, ebenfalls auf dem Riffe Pulu Paree, zusammen mit der vorigen Art. Sowohl das Aussere der Kolonie als auch der Bau der Einzeltiere stimmen mit meiner früheren Beschreibung überein. Allein die Tiere sind noch etwas langer und damit ist der stielförmige Abschnitt des Abdomens, zwischen dem Thorax unddemangeschwollenen Hinterteil des Abdomens mit dem Magen und Gonaden dünner als bei den Siboga-Exemplaren. Ich vermute, dass auch das Fehlen der eigentümlichen Einschnürungen, welche ich damals .beschrieb, bei den jetzt vorliegenden Exemplaren dadurch verursacht wird, dass die Tiere weniger contrahiert sind.

Da ich die Koloniën mit den Originalen der Siboga-Expedition nochmals verglichen habe, und sonst keine nennenswerten Unterschiede sehe, sind die Einschnürungsringe bei den Siboga-Exemplaren wohl mehr als zufallige Erscheinungen auf zu fassen.

Poïycitor' {Eudistoma Caull.) glabrum n. sp. (Fig. 17).

Aussere Kennzeichen. Die grösste der 3 vorliegenden Koloniën ist 6'/2 cm lang, 4. cm breit und 3 cm hoch. Sie bilden diéke, polsterartige Massen, welche mit der mehr abgeflachten Unterseite auf den schlammigen Boden mittelst verschiedener Fremdkörper fest gewachsen waren. Die ganze Kolonie ist gallertig, halbdurchscheinend, die Oberflache erscheint unter der Lupe feinkörnig, wahrend die ümgebung der Branchialöffnungen mit den 6 papillenartigen Lappen etwas mehr hervorragen. Die Branchialöffnungen sind ungelahr 3 mm von einander entfernt. Die Atrialöffnungen sind ebenfalls 6 lappig aber viel undeutlicher und überhaupt öfters viel schwieriger zn entdecken. Die ganze Oberflache erscheint in unregelmassige Vielecken geteilt, welche mit der Lage der Einzeltiere übereinkommen und welche Zeichnung verursacht wird durch die ziemlich dünnen Lamellen des Zellulosemantels zwischen den Einzeltieren. Bei schrag auffallendem Lichte ist diese eckige Zeichung besonders deutlich zu sehen.

Die Einzeltiere sind alle sehr stark zurückgezogen, so dass die Lücken in dem oberen Teil des Mantels, wo einmal die Thoraces lagen, jetzt alle leer sind. Jetzt sind die Einzeltiere nnr noch 8 mm lang aber waren im Leben jedenfalls doppelt so gross, wenn man den Abstand misst von der Branchialmündung an der Oberflache bis an die Stelle wo jetzt die Abdomina liegen. Jetzt kommen auf den Thorax 3 mm, auf den Stiel und das Abdomen 5 mm. Die Muskulatur ist sowohl am Thorax als am Abdomen ziemlich kraftig. Die beiden

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