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Nomina im Lit. 270 [120] f. besprochenen Klasse von lit. gêlë (: getiu, géltï), vèêë (: veiu, vèzÜ) usw. geböre und ë aus urbaltiscbem ë habe. Weil aber trënien das einzige Wort mit nicht auslautendem è aus urbaltischem éware.möchte ich es lieber für einen Fehler halten. Das Zeugnis von spigsnan und idis, idin wiegt m. E. schwerer als dasjenige des &n. t.BU trënien. Sollte das Wort richtig überhefert sein, so werden wir das ë eher einem uns unbekannten Umstande zuschreiben müssen, welcher das Wort zu einer Ausnahme von unserer Regel machte, als die Regel selber wegen dieses einen Wortes aufgeben.

Was das nicht-auslautende baltische ë anbetrifft, gehe ich also mit Bezzenberger zusammen. In der Beurteilung des Auslautes aber weiche ich von ihm ab, indem ich annehme, dass unbetontes è zu i geworden, haupttoniges è aber « geblieben ist.

Dass unbetontes -ë zu -i geworden ist, hat Berneker bereits konstatiert; s. oben S. 6 f., und vgl. auch Bezzenberger KZ 41, 77 f.,wodieimEnchiridionvorkommenden Nominative auf -i aufgezahlt werden. Diese Endungtragt, wie Bezzenberger selber hervorhebt, nie das Langezeichen. Es fragt sich nun: wie sind die Kategorien von semme, milë, wedde und die Formen Me „war" und ste „desto" aufzufassen ?

Hirt Idg. Forsch. 10, 37 f. bemerkt, dass die regelmassige Fortsetzung des idg. ë lit. ê sei, wahrend es für è kein litauisch-slavisches Beispiel gebe. Im Anschluss an diese Bemerkung bekampft Hirt die Bernekersche Regel, indem er sagt: „Es ist daher im Preussischen auch nur • zu erwarten Die Falie für i sind denn auch sehr unsicher. Preuss. semmë = lit. êèmè, wedde „führte" = Ut. vedê durften nicht mit angeführt werden, da ë im Auslaut stand, unbetontes ë im Auslaut aber in i übergeht, auch wenn es den Schleifton hatte, preuss. müti, lit. mótè, usw. Esbleibt also nur trënien Akk. „Drohung" übrig", usw. Wie istdas zu verstehen? Meint Hirt, dass betontes -è zu altpreuss. -e geworden ist? In dem Falie sind wir einig. Oder glaubt er,

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