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als für das Prateritum des Verbum substantivum. Auch ist mir sonst von einer Abneigung des Altpreussischen gegen Diphthonge nichts bekannt. Zwar zeigen die meisten Formkategorien auf -ei (tebbei, stessei, assei, boüseï) neben diesem -ei auch die Ausgange -e, -i (s. das IV. Kap.), aber hier haben wir es mit einem nachhaupttonigen -ei zu tun, so dass Formen wie stesse, oase sich etwa mit bhe „war" vergleichen lassen, wenn jedenfalls dieses bhe nicht als ein durch das im Texte gleich folgende be „und" hervorgerufener Fehler oder als eine ganz andere Form als bei, bei aufzufassen ist. Ueber bhe, bëi, hei s. unten. Neben Grundformen auf -ëje(t), -ëja(t) nimmt Bezzenberger auch einige auf -êi(t) an. Vorausgesetzt dass solche Bildungen je existiert haben, so glaube ich doch nicht, dass ihr -ëi auf altpreussischem Boden zu ë geworden ware. Eher ware Monophthongierung bereits für die indogermanische Periode anzunehmen. Ueber diese mutmasslichen ët-Prasentia (billë, quoilë, stallé) s. unten.

Eine viel einfachere und einwandfreiere Deutung der prasentischen und auch der prateritalen Formen auf -eist möglich, wenn wir das auslautende -ê einfach als ein unverandert gebliebenes -ë auffassen, wie Fortunatov und Berneker vorgeschlagen haben. Bezzenberger ging zu weit, als er, im Anschluss an seine im Allgemeinen überzeugende Bestreitung der Fortunatov-Bernekerschen Regel für die samlandische Vertretung des baltischen è, meinte, dass jedes ë zu i geworden sei. Das von ihm selber KZ. 41, 77 konstatierte Fehlen eines auslautenden -i im Enchiridion hat ihn leider nicht auf den Gedanken gebracht, dass vielleicht betontes -ë im Auslaut bewahrt geblieben sein könnte. Hatte er an diese Möglichkeit gedacht, so hatte er, wie ich glaube, für semmë keine so weit hergeholte Detrtttng vorgeschlagen und zur Erklarung der Verbalformen auf -ë keine Hypothese aufgestellt, die Berneker gegenüber einen Rückschritt bedeutet.

Berneker steilte Die preussische Sprache 213 milë: mxlijt

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