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-q nur = am, an sein kann". Ob lit. mefgq ein urbaltisches *mergau beweisen kann, bezweifle ich. Wir dürfen natürlich kein akutiertes urbaltisches -an annehmen, weil ein solches den Wortakzent herangezogen hatte (nach dem Gesetze De Saussures), ebenso wie das -q des litauischen Instrumentals mergq. Weshalb aber der Akkusativausgang -q nicht auf ein zirkumflektiertes -an zurückgehen kann, das verstehe ich nicht. Auch der slavische Ausgang -q hat Zirkumflexus: sonst ware in russ. bórodu, góru, serb. brddu, goru u. dgl. der Akzent auf die Endung getreten, — und dieses -q geht ohne jeden Zweifel auf alteres -am und nicht auf -&m (-dm) zurück. Im Litauischen mussten -an und -dn nicht nur lautlich, sondern auch was ihre Quantitat und Intonation betrifft, vollstandig zusammenfallen. Das ergibt sich aus der Behandlung des idg. Ausganges -öm des Genitivs Plur., der im Litauischen ebenso wie die Endung -öm des Akk. Sing. der o-Stamme zu einem zweimorigen oder mittelzeitigen Vokale (nach Baranowskis Terminologie) wurde; vgl. das Paradigma von pdnas bei Gauthiot Le parler de Buividze 34, wo der Akkus. Sg. und der Gen. Plur. vollkommen zusammenfallen (ponü"; Baranowski würde ponü schreiben); in westlicheren Mundarten, wo q kein «-Timbre bekommen hat, lauten die beiden Kasus póna bezw. ponü. Natürlich würde ein urbalt. *rankan im Litauischen genau dieselbe Endung zeigen, die in/>o»a(Kurschat^ö»a) vorliegt, und wenn tatsachlich ein Akkusativ ranka (Kurschat rankq, Gauthiot runkü") vorkommt, so braucht dieser nicht mit Hirt Der indogermanische Akzent 147 f., Idg. Forsch. Anz. 6, 20 als eine Analogiebildung nach der mannlichen «-Klasse oder im Allgemeinen nach „den übrigen Klassen" aufgefasst zu werden; er kann ebensogut auf urbaltisches *rankan zurückgehen. Mir kommt diese letzte Annahme viel wahrscheinlicher vor; 94) die einzige Tatsache, die man gegen sie anführen könnte, ware die unleugbare Kürze des a von apr. mërgan, gennan; diese kann aber durch lautgesetzliche Kürzung entstanden sein. Auch der Gen.

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