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Texte vorkommt, ist der Akk. Plural swintichens „Heilige" 81, 15; diese Form könnte die Vermutung auf kommen lassen, dass die Nomina auf -ik» Konsonantstamme seien. Bei dieser Klasse kommt namlich ein Akkus. Sing. auf -en öfters vor: emnen „Namen" 9 X im Ench., 1 X in I, 2 X in II, emmen „ds." 1 X in I, hermenen, hermenen, hêrmnen, hermnen „Leib" je 1 X im Ench., brendehermnen 1 X im Ench.; s. Berneker 181 f., Trautmanu 241; wenn von diesen Nomina ein Akk. Plur. vorhanden ware, so würde dieser yermutlich auf -en» ausgehen, — und swintichens könnte tatsachlich eine solche Form sein. Dann waren die Nomina auf -ihs konsonantische Stamme ebenso wie gr. ^«^«1, lat. senex, irisch ad; s. Brugrnann Grundriss 22, 1, 475. Und klautiwenihi, prëisiki waren als Dative der konsonantischen Klasse aufzufassen, und zwar entweder als Dative auf idg. -ei (mit altpreussischer Schwachuug des auslautenden Diphthongs) wie kypr. jiFsi, osk. patere!, medlkel (s. Solmsen KZ. 44, 161 ff.) oder als mit altlit. duhteri, ahmeni (Bezzenberger Beitr. z. Gesch. der lit. Spr. 128), ostlit. dukta'ri, Hhma'ni (Porzezinskij Izve'stija Il-ogo otde'1. Akad. Nauk 3, 1130), lit. sèkant, -anti-e (mit Dativ verbundenes Gerundium; s. De Saussure Idg. Forsch. 4, 460f.) usw. «*..«) bildungsgleiche, in dativischer Funktion gebrauchte idg. Lokative. — Diese Vermutung ist deshalb sehr unsicher, weil sie auf einer bloss einmal vorkommenden Form des altpreuss. Enchiridions beruht. In solchen Fallen muss immer mit der Möglichkeit eines Fehlers oder einer ungenauen Lautbezeichnung !*») gerechnet werden.

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