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billit Ablaut a(i): ï angenommen wird; dieser selbe Ablaut soll aucb in lit. -o: -y-ti vorliegen; s. aaO. 102 und ausserdem régag 196 ff.

25) Die Stamme ima- und imê- werden im alteren Slavischen zusammen éin suppletives Verbalparadigma gebildet haben. S. darüber Meillet Rocznik Slawistyczny 6, 134 f.

26) Verbaltypen mit langoren und zusammengesetzten formativen Bestandteilen lasse ich ausser Betracht. Solche sind etwa die Zeitwörter auf -sèti und -soti (s. Bezzenberger KZ. 41, 101) und diejenigen auf -inèti und lett. -inat, welches Formans bekanntlich dort auftritt, wo das Litauische -inti hat. Auch im Lit. kommen Verbalstamme auf -ino- vor, hauptsachlich im Prat.; s. Bezzenberger Beitr. z. Gesch. d. lit. Sprache 112 f., BB. 23, 306, KZ. 41, 97 f., Gaigalat Mitteil. der litauischen liter. Ges. 5, 120.

27) Bartholomae aaO. fasst den «-«-Wechsel als einen Wechsel von ursprünglichen Langdiphthongen (ei bezw. ai) auf. Weil uns jetzt die Vorgeschichte dieser Stamm esausgange nicht angeht und ei, ai vor Konsonanten in den meisten Fallen bereits im Indogermanischen das i verloren haben werden, brauchen wir nicht zu untersuchen, ob B.'s Auffassung richtig ist.

28) Dasselbe dürfte für *klausê (klausêmai) gelten. Leider wissen wir nicht, ob das Preussische daneben ein dem lit. klaüso entsprechendes *klausa besessen hat.

29) Zu 2. und 3. s. S. 19.

30) Auch das in apr. tit, tijt, tit „also" enthaltene *ti hat man als einen Instrumental = got. jie aufgefasst (s. Trautmann 449). Ich halte diese Annahme für hypothetischer als die im Texte für ste gegebene Erklarung. Möglich ist sie aber, und sie kann zugleicherzeit mit Meillets und meiner Auffassung von ste aufrecht erhalten werden; tit würde den im Inlaut lautgesetzlichen Vokalismus haben.

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