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Die Entwicklung von ö zu lit. & wird von Mikkola Urslavische Grammatik 1, 51 noch stets nicht anerkannt.

69) Bei dieser Annahme verbieten lit. po, pro es uns nicht, für pr. po, pra (pro) von urbalt. *pó, *prö auszugehen.

70) F. Solmsen. Zur Geschichte des Dativs in den indogermanischen Sprachen. 1. Kyprisch jrfsivikos und der indogermanische Dativ Singularis. KZ. 44, 161—197.

71) Endzelin versucht Lietuviu, tauta 2, 284 ff. nachzuweisen, dass jedes lit. -ë, auch im Auslaute, aus ei entstanden sei. Ich halte das nicht für richtig. Wenn die preussischen Dative auf -ei nicht bestünden, würde ich wegen altbulg. mïnë, tebê, sebë für zem. munêi, sdvei idg. -ai annehmen.

72) Kurschat aaO. 230 verzeichnet bloss man, Uw, sdu>. Die in Wiedemanns Handbuch der litauischen Sprache, in Brugmanns Grundriss und auch sonst widerholt angeführten Dative mdnei, tdvei, sdvei ontspringen wohl einer und derselben Quelle. Diese Quelle wird wohl eine wissenschaftliche Schrift und kein litauischer Text sein.

73) ainontsi 1 X, aimassei 2 X, maisei 1 X, schiëise 1 X, steisei, stessei (-e, -i) usw. 52 X, swaisei (-e) 6 X, tennessei 1 X, twaisei (-e) usw. 14 X. Ueber neainessa s. im V. Kap.

74) Auch ein nominal gebildeter Genitiv kommt vor: prei stessei supsas etnistin „durch desselbigen gnade" (41, 20 f.). Ein nominal gebildeter Dativ ist wohl subbai 35, 13: essetenvan subbai „von jhm selbs".

75) S. 65, Z. 8 f. und 10 begegnen uns swian subban hermenen „jre eigene Leibe" bezw. swaian subban mensan „sein eigen fleisch". Offenbar besass das Samlandische für das deutsche Adjektiv „eigen" kein genau entsprechendes Aequivalent. Dieses deutsche Wort wird also einem Uebersetzer wie Will, der im Allgemeinen ganz wörtlich übersetzte, grosse Schwierigkeiten bereitet haben. — Vgl. axns,

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