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zurückgeht, aetzt iebri/s eine altere Form Hebrijas voraus, die wohl aus *zebrijds entstanden ist zur selben Zeit als alle Oxytona auf -as zu Barytona wurden. [S. zu den Nomina auf -is, -ys Sommer Die indogermanischen ia- und io-Stamme im Baltischen 224 ff. und die daselbst zitierte Literatur.] Nun haben bekanntlich die Substantive auf -is einen barytonierten, diejenigen auf -ys einen endbetonten Nominativ Plural: bëriai, zebriaï; m. a. W. die alten Oxytona haben -iaï, die alten Barytona *iai, -iai. Dann werden wir aber auch in dëvas: dëvaï, Hlmas: kelmal die Kategorie der alten Oxytona, in ralas: ratai, tiltas: iillai diejenige der alten Barytona sehen müssen. Endzelin wird also Meillet gegenüber recht haben. S. auch Büga Aistiski studijai S. 40 f. — In diesem Zusammenhange möchte ich noch bemerken, dass man sich von der Rolle, die der Akzentwechsel zwischen Neutrum Singular und Neutrum Plural im Indogermanischen gespielt hat, keine übertriebene Vorstellung machen soll. S. Kul'bakin Izvéstija 11, 4, 257 f., Verf. Archiv f. slav. Philologie 37, 44 ff.

138) Die Form malnijkiku hat Meillet offenbar ganzlich übersehen.

139) S. auch Mém. Soc. Ling. 19, 191. Wenn Meillet hier in dem Nominativ Plural Mask. der Partizipien (sukat usw.), der kaum etwas anderes als eine sachliche Form sein kann, eine neue Stütze für seine Theorie erblickt, so ist das zwar eine sehr scharfsinnige Bemerkung, aber den Tatsachen der altpreussischen Grammatik gegenüber hat sie keine Beweiskraft.

140) S. Leskien Die Bildung der Nomina im Litauischen 365 (215).

141) Auch der altlitauische Genitiv Plural ikru wird wohl zu einem Maskulinum Hkras gehören.

142) Vgl. poln. reeë „die Hande", aber nogi „die Füsse", glowy „die Köpfe" usw.

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