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143) Auch die dritte Möglichkeit, dass ein Teil mannlich, ein Teil weiblich ist, ist nicht zu leugnen.

144) 63, 29 f.: stai wirst boüuns ains mensas „sie werden sein ein Fleisch".

145) 41, 10: stai wirdai bhe preibittisnai „die Wort vnnd Verheyssunge". 41, 12 (stai wirdai bhe) preibillïsna muss verfehlt sein.

146) S. auch Bern, 150.

147) S. Trautmann 216. Ob das dort verzeichnete buttantaws „Hausvater" ein sachliches buttan beweisen kann, bezweifle ich. Es kommen daneben vor: butta tawas, butte tawas, butti taws, butlastaws (Gen. Sg. btittas). Eher dürfte 37, 13 ein neutraler Nominativ buttan vorliegen; dieses buttan kann aber auch Akkusativ sein.

148) Solmsen meinte KZ. 44, 185: „Niemand wird die litauischen Nom. Pl. Masc. auf -ai von den preussischen auf -ai trennen wollen".

149) Es ist nicht ganz sicher, dass diese lit. Formen -ë aus idg. -oi, urbalt. -ai haben. Diese Endung war gewiss die ursprüngliche. Es könnte aber im Litauischen anihre Stelle ein auf analogischem Wege aufgekommenes -ei getreten sein. S. Endzelin Lietuviuc tauta 2, 289. Mir ist das nicht wahrscheinlich. Apr. stai wird auf jeden Fall urbalt. -ai < idg. -oi haben. Dass stai nach waikai (— lit. vaiiati) u. dgl. entstanden sein sollte, kommt mir unannehmbar vor.

150) In diesem Falie würden die weiblichen Plurale gennai usw. nach dem weiblichen Nom. Pl. stai gebildet sein. Dieses stai selber ist auf jeden Fall eine erst auf preussischem Boden nach der Analogie des Maskulinum entstandene Form; s. S. 105 über gennai usw.

151) Natürlich ist es nicht stricte zu beweisen, dass der Untergang der Formen für die 3. Person Dual und Plural

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