Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

iungkfrawen „Jungfrau" (: II jungprawan, Ench. 3 X lumprawan), und wohl auch betten (pho stan betten eden „nach dem Abendmal"); dieses letzte Beispiel ist deshalb unsicher, weil dem Gen. bitas des Ench. in I und II bietis bezw. bytis gegenüberstehen. Die Form tennëison, tennëison, die im Enchir. 12 X mit Singularbedeutung gebraucht wird, kann kaum etwas anderes als ein Genitiv sein: man denke an die widerholt vorkommende Verbindung mit paggan (vgl. stesse paggan „darum").

164) S. Solmsen aaO. Fussnote 2. Die dort für das Bewahrtbleiben von ai gegebene Erklarung kommt mir wenig natürlich vor.

165) Den Nom. Plural halt Meillet unrichtigerweise für eine „innovation du prussien".

166) Ausserdem würden die Adjektive direkt oder indirekt durch *ei beeinflusst. S. S. 62.

167) 48, 2, 24; 49, 29; 51, 26; 56, 22; 58, 15, 27; 59, 27; 60, 9; 64, 28; 66, 19 (2 X), 20, 21; 71, 15; 75, 7; 83, 21, 29; 87, 16 f.; 90, 24; 91, 11; 97, 24; 98, 17; 100, 17; 102, 7 f.; 104, 16, 19, 20; 105, 28; 106, 24.

168) Aus Doritsch Beitrage z. lit. Dialektologie § 168 und § 204 (S. CXI und CXXXIII) geht her vor, dass zu der altmemeler Mundart der altesten litauischen Sprachdenkmaler die heutigen Dialekte von Klooschen-Bartel und Rund-Goerge mit ihrem Nom. Plur. anè, ané „sie" genau stimmen. — Dass die Form dnis, anis, welche Doritsch aus einigen ostlitauischen Mundarten aufgezeichnet hat, ein Nomin. Plur. ist, ist Doritsch selber entgangen; es geht aber aus den von ihm publizierten Texten klar hervor (s. S. 70, 11; 73, 7: dnis buvo tavdrisëei; 73, 35; anis jéme ddvities térpu sdvi).

169) Diese Betonung dürfen wir wegen des hei Dauksza widerholt vorkommenden dnis ansetzen,

Sluiten