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vollstandig veraltet ist, gebührt seiner Auffassung des Modussystems der Vorzug vor der Trautmannschen.

177) Dass der preussische Text den daneben gedruckten deutschen Text nicht wörtlich übersetzt, ist für unsern Zweck von keiner Bedeutung.

178) Vgl. z. B. 23, 25 ff.: kai mes ni perioeckammai

schlait. . laikumai \ reide klausêmai \ bhe mukinnimai, — 25, 7 ff.:

kai mes ni perioeckammai neggi ernertimai \ Schlait ...

laikumai \ .. schlüsimai | laikumai, — 25, 15 ff.: kai mes

seggê | mai schlaits . galbimai bhe brewinnimai ,

25, 23 ff.: kai mes giwammai usw., — 27, 1 ff.: kai

mes ni immimai \ neggi pidimai \ Schlaits

galbimai....

179) Allerdings kommt ein (wohl unrichtiger) gemischter Modusgebrauch bisweilen vor; vgl. 35, 29 f. Kodden Deiws

lemlai \ bhe kümpinna „Wenn Gott bricht vnd

hindert".

180) Es gibt ein paar sichere Falie, wo der Stricb über dem Vokal die Geltung eines Nasals hat; s. Bezzenberger BB. 23, 288. Diese Falie sind aber so wenig zahlreich, dass wir bei irgendwie zweideutigen Formen kaum das Recht haben, den Strich so aufzufassen. Und wir stehen auf noch unsichererem Boden, wenn wir dort, wo der Druck emm hat, ein ëm der Willschen Handschrift vermuten. Bezzenberger erklart auf diese Weise die ihm sonst unbequemen Formen giwemmai, paikemmai, klantemmai (aaO. 89 f., 118 Fussn. 1).

181) Diese Ansicht kommt mir einfacher und natürlicher vor als diejenige Bezzenbergers (KZ. 41, 118 mit Fussnote 1), nach welcher paikemmai ein vom Setzer missverstandenes *paikëmai und po-paika ein Fehler für *po-paikü aus *-paikö[iq sein soll; *-paikü sollte dann zu -paickëmai in einem ahnlichen Verhaltnis stehen wie billa zu lillëmai. S, die vorige Fussnote,

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