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Het zijn woorden eener Duitsche vrouw, in 1903 geschreven:

„Es geht durch die Tiefen der Menschheitsseele wundersam ein traumendes Erwarten, wie das knospende Erwarten im Frühlingswalde. Es raunt von einem dritten Reich — dem Reiche der Eifüllung. Dichter singen davon".

„Und es ward uns in Kindertagen wunderbar eine heilig-himmlische Verheiszung: dasz Christus wiederkehren werde! Nicht mehr zu zerschellen an der ungöttlichen Welt, nein, sie umzuwandlen in Gottes Reich, und alles zu erfüllen, was er einst verheiszen.

„Das ware das dritte Reich: wann, nachdem erst Gott fremd und hoch iiber den Menschen stand, fordernd und die Sündigen strafend, — nachdem dann im zweiten Reich die überwaltigte Menschheit erlebte, wie ihr Wesen als ein Gottesmenschenwesen ihr vorgelebt ward, aber es war «ihr ein Idealbild der Luft, das sie anbetete, —

„Das ware das dritte Reich, das Reich des Geistes, wenn wir nun wagten, es selbst zu erleben, das Gott in uns das Ich ist. Wenn der Gottgeist in uns jedes Staublein durchglühte mit seliger Allgegenwart und es wollen lehrte aus dem einen UrwiUenl"

Das ware Christus, wiederkehrend in die Welt und sie verwandlend in

Gottes Reich Das ware die wiederkehrende Christuskraft, Gott offen-

bart im Menschendasein, und die Himmel Bethlehems würden singen: Friede auf Erden bei den Menschen, die heiligen Willens sind."

„Umwalzungen würde es geben bis dahin und schwere Krisen! Langsam würde es vorbereitet und kame daun wie der Blitz."

„Geist der Wahrheit, der uns in alle Wahrheit leiten wird — tröster, der uns über die Ratsel Gottes trosten wird — komm! Christus, siegender, der wiederkehrend die neue Erde schaffen wird — den neuen Himmel — komm! gehe uns auf, du heller Morgenstern des Tages der Erfüllung!"

„Wij willen Christus leeren kennen" aldus spreekt een andere zoekende zich uit. „Niet, dat wij ons zoo bijzonder zouden interesseeren voor de „twee naturen" in hem, de goddelijke en de menschelijke; niet, alsof de eene of andere theorie aangaande de „heilswaarde" van zijn dood ons in ontroering zou brengen. De nacht, waarin de leer aangaande Christus hem voor de menschen verborgen hield, is nu toch immers weldra voorbij."

„Neen, wij hebben een heel persoonlijk belang bij den Christus. Onze belangstelling betreft zijn levenden persoon. Hij had reeds invloed op ons, voor wij het zelf wisten. Veel, dat ons als een rijpe vrucht in den schoot is gevallen, is aan den boom van zijn

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