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Der C-Text der Annalen enthalt eine Reihe von selbstandigen Nachrichten, die aber von 1112 ab nur in der stark überarbeiteten Gestalt, die FFj ihnen gegeben hat, auf uns gekommen sind. Ob die von Hand C selbst überlieferten Berichte alle glaubwürdig sind, wird noch zu erörtem sein. Seine sachliche Bedeutung verdankt der C-Text zu einem erheblichen Teil den Utrechter Annalen, die ihm als Quelle gedient haben. Doch ist er wegen seiner Anknüpfung an Sigebert und die stauhsche Reichsannalistik historiographisch nicht ohne Interesse.

Der D-Text ist von groBer sachlicher Bedeutung; historiographisch bezeichnet er deutlich den Übergang von der staufischen Reichsannalistik, der er mit seinem ersten Teile noch angehört, zur hollandischen Landesgeschichte.

Durch den Eingriff von FFX hat dann das Egmonder Annalenwerk an Umfang und an Mannigfaltigkeit des Inhalts stark gewonnen, aber an innerem Wert entschieden verloren. Zwar bietet der neue Text Mirakel und andere erbauliche Geschichten in reicher Fülle, aber der Zuwachs an sonstigen Nachrichten ist nur gering, und auch sie sind von fragwürdigem Werte.

Der F-Text bedeutet somit als Quellenwerk und als historiographische Leistung einen starken Rückschritt. Gelingt es aber, seine Entstehungszeit noch narier zu bestimmen, so wird ihm in der Geschichte der Egmonder Überlieferung gleichwohl eine eigentümliche Bedeutung zukommen.

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