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Annalen entstanden, aber vor den von Hand C herrührenden Annalenglossen. Denn eine von diesen, die zu 988 (oben S. 8f.) nimmt auf §§ 19 und 20 der vita Bezug mit dem Sage „Ekbertus autem filius eius cum esset sub dira febre et Erlinda soror eius monocula ambo letiücati sunt per sancti Adalberti merita; ille, validitate febrium liberatur, illa oculi sui ereptione", und setrt auch durch ihren sonstigen Inhalt die in der vita berichtete Translation des hl. Adalbert durch Graf Dietrich L voraus. Verfasser der vita ist also offenbaf C selbst.

Doch liegt uns der C-Text der vita anscheinend nicht durchweg unverandert vor. Wahrend eine stilistische Berührung mit einer C-Glosse der Annalen:

Vita § 13 Theoderico primo comiti, qui locum eundem sicuü' nunc posteri eius retinent proprietatis iure possidebat. Annalenglosse zu 863 (vgl. oben S. 8) Theoderico comiti largitus est Ekmundam cum .... omnibus aliis que inter Forthrapa et Sinthertes nunc posteri eius possident. auf C selbst natürlich zurückgeführt werden kann, zeigt sich an einer anderen Stelle Verwandtschaft mit dem F-Text der Annalen:

Annalen 1130 quid ageret, quo se verteret nisi ad domini et sancti Adalberti patrocinium, ignoravit. Vita § 9 quid ageret, quo se verteret, ignorabat omnimodis.

DaB F die vita stellenweise überarbeitet hat, ist um so wahrscheinlicher, weil F, wie wir sehen werden, der Verfasser der miracula s. Adalberti ist. Auch würde sich durch diese Annahme erklaren, daB die vita die alteste Adalbertskirche nach Egmond selbst verlegt, im Widerspruch mit ihren eigenen Angaben und denen des Evangelientextes, aber in Übereinstimmung mit dem Weihebericht zu 1113 im F-Text der Annalen.

Ist nun C der Urheber der nachweisbar fabulosen Überlieferung über den hl. Adalbert, die in der vita vorliegt, so hat auch das, was die Annalen zu 690 und 694 berichten, nicht den geringsten Anspruch auf Glaubwürdigkeit. Was wir in dieser Sache wissen, ist dies: Die Reliquien des

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