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vocata, quoniara ab omni spurcitia idolatriae sunt purgata per praeclara sanctissimi Adalberti merita. Die Vision wird mit Zweifel aufgenommen, aber durch die wunderbare Auffindung gestohlener Pferde bestatigt und die theca coelistis thesauri tatsachlich gefunden.

Es wird nun der Bischof benadirichtigt, ad cuius dioecesim locus ipse pertinet, und Theodericus, qui locupletis possessionis patrum haeres atque eorum comitivae dignitatis successor, dives gazarum nee minus bonarum virtutum tune temporis pollebat, und beide lassen die Reliquien nach Egmond Dringen: regiam sancte aule intrant, quam sancti Adalberti venerabilia decorant merita. Kein Schriftsteller, der von der Translation auch nur etwas Tatsachliches wuBte, kann sich in allem Wesentlichen so unbestimmt ausgedrückt haben.

Die vita und translatio Hieronis ist also ein Phantasieprodukt, das nicht vor der Zeit des Abtes Walther entstanden sein kann, weil man damals Hieron noch zu den frühchristlichen Martyrern rechnete.

DaB F der Verfasser auch dieses Machwerks ist, dafür lassen sich stilistische Berührungen mit dem F-Text der Egmonder Annalen anführen. Man vergleiche mit den oben S. 36f. mitgeteilten Stellen:

Translatio s. Hieronis: Otto ad corrigendam pravitatem malefactorum strenuus, ad corroborandam divini cultus sanctimoniam omni saeculo praedicandus; virum aetate senem, statura procerum, vultü decorum.

Ferner Annalen 1130: cum placuisset gratiae divinae visitare locum Egmundensem. Vita s. Hieronis: donec placuit divinae pietati tali revelatione eius sacras manifestare reliquias.

Es bestehen aber auch stilistische Beziehungen zwischen der translatio s. Hieronis und der vita s. Adalberti. In derselben unbestimmten Weise und mit denselben Worten wie an der hier oben schon mitgeteilten Stelle der ersteren wird von dem Bischof der Diözese auch in der vita Adalberti gesprochen; in ihr heiBt es (§ 27) von zwei Brüdern, die ihren Oheim ermordet haben: mox sine dilatione episcopum, ad cuius dioecesim pertinebant, adeunt.

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