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Zusage zum Evangelientext sind wohl auch die Überschriften, in denen die Grafen von Dietrich I. ab durchlaufend gezühlt werden. Denn solche Überschriften sind im Kopiar E auch in das Grafenregister eingeschoben (unten Kap. III 3 B). • Von wem die bisher angeführten Zutaten herrühren, bleibt ungewiB. Andere lassen einen uns bereits bekannten Verfasser vermuten.

Dem Tauschvertrag Dietrichs V. ist hinter den Zeugen noch der Satj angehangt: Ipso in die datum est Stephano abbati ambacht de Alacmera comitissa Otelida precante et adiuvante. Auf diese angebliche Schenlcung des Amtes zu Alkmaar nimmt mit den Worten „quia illa ad ministerium pertinent" eine andere Stelle des Evangelientextes Bezug, die von Graf DietrichII. handelt: Theodericus cum legitima coniuge sua nomine Hildegarda pro compendio perpetue beatitudinis tradiderunt s. Adalberto in Alecmare omne theloneum sive ea que de mancipiis et de equis et de navibus accipitur, quia illa ad ministerium pertinent. Auch dieser Satj ist als nachtragliche Zutat schon an seiner Stellung zu erkennen: er ist von den übrigen Zuwendungen Dietrichs II. durch die Arnulfs und verschiedener Privatpersonen getrennt.

Zu der Stelle über Dietrich II. bieten, wie schon der alte Scriverius (vgl. Bakhuizen van den Brink, Het Nederlandsche Rijksarchief IS. 194 Anm. 5) angemerkt hat, die Egmonder Annalen eine stilistische Parallele. Zum Jahre 1166 heiBt es in ihnen: fere octoginta viri eleotissimi omnes adversa fronte occisi felici ut speramus compendio pro morte vitam mercati sunt. Das steht in dem F-Text der Annalen. Wir halten deshalb für wahrscheinlich, daB von F auch die beiden Zusatje zum Evangelientext herrühren.

Ist der Evangelientext, von diesen Stellen abgesehen, echt, so müssen die in urkundlicher Form gekleideten Zuwendungen der Grafen Dietrich I., Dietrich II. und Arnulf im 10. Jahrhundert, der Tauschvertrag des Grafen Dietrich V. (f 1091) im 11. Jahrhundert zuerst aufgezeichnet worden sein.

Gegen die Echtheit dieses Vertrags ist nichts einzuwenden, und die Vermutung von Pols (a. a. O. IV 152), daB der Zeuge

O pp er man n, Untersuchungen zur nordniederlandischen Gesdüchte. 6

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