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BVG. 3. reeks V S. 187—196 abgedruckt worden, so daB S. Muller bei seiner Ausgabe auf diesen Druck verweisen konnte.

A. Die vier Königsurkunden.

Die vier Diplome, die in E den ersten Teil des Liber sancti Adalberti bilden, haben nach Muller ursprünglich mit diesem gar nichts zu run, sondern sind erst spater von jemandem, der den Zweck des Liber nicht mehr kannte, auf den vorderen Schuëblüttern der Handschrift hinzugefügt worden. Ob das richtig ist, muB unsere Untersuchung ergeben.

Die Diplome sind die folgenden:

a. 922 Juni 15. König Karl (der Einfaltige) schenkt seinem

Getreuen (Graf) Dietrich (I.) die Kirche zu Egmond. OB I 26.

b. 969 Apr. 13. König Lothar (von Frankreich) schenkt dem

Grafen Dietrich (II.) den Forst Waes in der gleichnamigen Grafschaft. OB I 43, auch Halphen-Lot, Recueil des actes de Lothaire et de Louis V. (1908) S. 78 Nr. XXXH.

c. 985 Aug. 25. König Otto III. gibt dem Grafen Dietrich

(II.) zu eigen, was er in den Grafschaften Maasland, Kennemerland und Texel bisher vom König zu Lehen getragen. OB I 64 und DO III 19.

d. 889 Aug. 4. König Arnulf überweist dem Grafen Gerolf

Besig in dessen Grafschaft zwischen Rhein und Suitherdeshaga. OB I 21. Regest bei Böhmer-Mühlbacher, Regesta imperii2 1825 (' 1776). 4 Diese vier Diplome sind abschriftlich ausser in E und

Bid auch überliefert in den drei Handschriften der Egmonder

Chronik (unten Kap. VI):

I. Codex Meermanniano Phillipicus 1891 der Staatsbibliothek zu Berlin, 15. Jahrhdts.

II. Codex Rehdigeranus S IV 1. 22 der Stadtbibliothek zu Breslau, 14. Jahrhdts.

III. Codex 6407 der Kgl. Bibliothek zu Brüssel, 15. Jahrhdts.

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