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Verhandelingen uitgegeven door Teylers Tweedé Genootschap 26. stuk 6. gedeelte (1858) S. 52 zwei Münzen, von denen ihm die besser erhaltene nur in einer Zeichnung vorlag, zögernd für Dietrich VI. in Anspruch genommen. Aber eine Bestatigung durch spatere Numismatiker hat diese Zuweisung nicht gefunden. Der Katalog der reichhaltigen Sammlung Stephanik, Geschiedkundige Catalogus der verzameling Munten bijeengebracht en beschreven door Joh. W. Stephanik en in bruikleen afgestaan aan het Rijksmuseum [te Amsterdam] (1888), führt zahlreiche Denare von Florens Dl. (1157—1190), aber keinen einzigen von Dietrich VI. auf. Die Münzpragung Florens' III. hat überdies wahrscheinlich •erst nach. Verleihung des Zolls zu Geervliet im Jahre 1184 begonnen (vgl. darüber unten im zweiten Teil); jedenfalls ist noch 1140 der Tribut der Klöster Egmond und Rijnsburg an die römische Kirche in friesischer Münze festgesetjt worden (OB I 122 = Jaffé 8083). Die hollandische Münze begegnet in den Urkunden, so viel ich sehe, zuerst 1213 (OB I 235: 100 solidi Hollandenses), 1214 (OB I 245 : 500 librae Hollandensis monetae) und 1215 (OB I 247: ad pactum duarum librarum Hollandensium).

Erst in der Zeit, in der das Urbar zusammengestellt wurde, können auch die in Teil XI 1 = BMHG XXXV S. 30 und XI 4 = OB 1140 vorkommenden Urkunden des Abtes Walther ihre Fassung erhalten haben. Es sind allerdings sehr formlose Akte, die sich urkundlicher Gestalt nur durch eine Invocatio und Promulgatio nahem. OB I 140 würde, wenn echt, zwischen 1151 und 1161 anzusegen sein, wegen der Gabe, für das Seelenheil des 1151 zwölfjahrig verstorbenen Grafen Dietrich (vgl. Annales Egmundani zu 1151). Aber in Teil XI1 wird Graf Dietrich VI. als comes nonus, in OB I 140 Abt Walther als octavus abbas bezeichnet. Das sind die bekannten durchlaufenden Zahlungen1).

*) Es sei im AnschluB an diese Akte auf einen Akt von 1148 hingewiesen, den der Utrechter Kleriker und kaiserliche Notar Andreas, Sohn des Occum de Enigheborch aus dem Original und einem Missale in der Kirche zu Bergen abgeschrieben hat (OB 1129). Der Akt lautet:

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