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septem homines in una die falcare, in Magno Home falcacionem unius hominis; S. 38: in terra Wilhelmi undecim falcaciones, und öfters). Es sind Worte, die im französischen Sprachgebiet in das mittelalterliche Latein rezipiert worden sind; ich finde „falcare" zuerst im Quadripartitus, dem 1114 entstandenen englischen Rechtsbuch eines aus dem nördlichen oder nordöstlichen Frankreich stammenden Verfassers, dessen Muttersprache das Französische war. Vgl. Liebermann, Die Geseèe der Angelsachsen I (1903) S. 445, 448; III (1916) S. 308. DaB sie schon seit der Mitte des 12. Jahrhunderts in Nord-Holland gebrauchlich waren, ist nicht gerade wahrscheinlich.

Noch ein Posten des Güterverzeichnisses aber bedarf einer Erörterung: In Kellinghe XIV libras quod inimicus ecclesie nostre Eilgherus mutavit dans XXII uncias.

In Teil IV 1 findet sich ein Tauschvertrag des Abtes Adalhard (1106—1120) mit Eilgerus und Abbo. Von Eilgerus hat der Abt Grundbesilj zu Schermer erhalten, und zwar einen halben mansus Weideland inter duas Gribbas (de Rijp) und ein Acgereswere genanntes Grundstück von 5 Ruten zwischen de Rijp und Beemster, mit einem jahrlichen Zinsertrag von zusammen 16 Unzen. Eilgerus hat dagegen abgetreten ein Grundstück bei Alkmaar, octo vaccarum pascua que gest vocant1), ein Viertel zu Limmen und in Abbatiscathe und 5 Unzen Zins zu Hargen (Gem. Schoorl), que simul composita fiunt viginti septem uncie pro prefabs sedecim unciis. Der Text der Urkunde ist an mehr als einer Stelle verderbt; insbesondere muB das der Fall sein mit dem Satje: Item dominus abbas dedit eisdem Eilgero et Abboni in Gerdinchimere terram libram solventem, insuper ad augmentum dimidiam marcham auri ad scrinium sancti Adalberti ornandum.

Im AnschluB an diese Urkunde wird nun im Urbar unter der Überschrift „De permutatione possessionum in Kallinghem (Callantsoog) inter Ascelinum abbatem et supradictum Eilgerum

*) Ich emendiere den Text des Liber an einzelnen Stellen.

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