Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

recht (Teil X) und in den Urkunden Teil XI 1 und XI 4 sowie der solidus Hollandensis im Dienstrecht. Eine altere Fassung des Güterverzeichnisses hat aber schon um 1175 dem Grafenregister als Quelle gedient.

Als Kompilator des Urbars ist F an den durchlaufenden Zühlungen zu erkennen. Ob erst F auch den Liber zusammengestellt, das heiBt also die vier Diplome und das Grafenregister mit dem Urbar verbunden hat, oder ob das schon durch C geschenen ist, bleibt ungewiB. Da aber der überlieferte Text der Diplome ebenso von C herrührt wie das Grafenregister, kann für die Diplome kein anderes Verhaltnis zum Liber vorausgesetjt werden wie für jenes. Die oben (S. 108) wiedergegebene Annahme Mullers erschemt also nicht gerechtfertigt. /

Als Ganzes genommen ist der Liber s. Adalberti eine Kompilation von recht fragwürdigem Inhalt; in seine Verfasserschaft teilen sich, ebenso wie in die des Annalentextes von 1112—1173, C und F in nicht genau zu bestimmender Weise.

4. Die Grafenurkunde eine Falschung . des Annalisten C.

Nachdem wir über den Evangelientext und das Grafenregister ins klare gekommen sind, können wir zu der Grafenurkunde von 1083 zurückkehren.

Die Angaben über Dietrich I., Dietrich II. und Arnulf stimmen im Grafenregister und der Urkunde vielfach wörtlich überein, wührend der Wortlaut des Evangelientextes abweicht. Man vergleiche zum Beispiel

Evangelientext domhuis Theodericus 'comes una cum legali coniuge sua Geva pro comparanda perpetue hereditatis portione partem patrimonii quam hereditario iure visus est pos'sidere sua manu potestativa ad ecclesiam — in loco Hecmundum voca-

Grafenregister und Urkunde

Theodericus frater Waldgeri

cum legitima coniuge sua Geva.. ligneam construxit. .. ecclesiam instituens ibi sanctunonialium

vitam offerens deo.... ad

eundem locum in Franlo mansus novem etc.

Sluiten