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Auch hier ist die Fassung der Urkunde keineswegs einwandfrei. DaB die Schenkung sub testimonio Christi et nostri omniumque illorum quos supra memoravimus geschehen sei, hat Bischof Hartbert in seiner Urkunde gewiB nicht gesagt, und die Bezugnahme auf die erste Zeugenreihe ist hier ebenso ersichtlich unecht wie die gleichlautende am SchluB. Aber da an der Tatsache der Schenkung nicht zu zweifeln ist, enthalt die Stelle jedenfalls einen echten Kern, mit dem die Zeugenreihe offenbar zusammengehört.

Als wesentlichster sachlicher Inhalt der.Falschung OB 1124 erscheint die völlige Zollfreiheit, die den Egmonder Mönchen in Utrecht und allen andern Orten des bischöflichen Gebietes gewahrt wird. Doch verfolgt der FêÜscher auch kirchenpolitische Zwecke, indem er den Bischof eine Bestatigung des papstlichen Privilegs aussprechen laBt.

Die Fftlschung steht in Beziehung zu den Egmonder Annalen:

ob 1124

anno ab ine. dom. mcxliü

nonas octobris Ekmundensem

ecclesiam dedicaremus in presentia nostri astante glorioso

comité Theoderico de Hollant una cum nobilissima coniuge sua Sophia et infinita multitudine.

Annales Egmundani Anno mcxliii. Hoe anno nonas octobris dedicatum est templum in Egmunda a domno Hartberto episcopo praesente Theoderico comité et uxore eius Sophia et congregato populo infinitae multitudinis.

Ob die Urkunde vor oder nach dem C-Text der Annalen, der an dieser Stelle ja nicht unverahdert vorliegt, entstanden ist, kann man mit Bestimmtheit nicht sagen; doch laBt der dargelegte Sachverhalt darauf schlieBen, daB C, der erste Schreiber der Urkunde, auch ihr Verfasser ist.

2. Die Urkunde des Grafen Florens III. von 1162.

Die Schrift der Urkunde des Grafen Florens III. OB I 143 erscheint auf den ersten Bliek zeitgemaB. Aber die Ligaturen et und st sind nicht einheitlich, vgl. auctoritate Z. 6; effectu Z. 9; Actum Z. 17; indictione, Traiectensis Z. 19; instabiles, iustis Z. 2; est Z. 17 und letrte Z. Ebensowenig

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