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ecclesiam construxerunt, quam a Danis saepius constat esse destructam. Dei tarnen providente gratia inibi semper aliquis remansit, qui corpus sancti viri honeste servavit Nee mirum si humanis honorabatur obsequiis, qui innumeris miraculorum signis coruscabit.

Zu 878 liest man: Obiit Karolus imperator, cuius temporibus monasterium Ekmundense fundatum est a Theoderico praedicto comité sub praesule Traiectensis sedis Qdilbaldo. Dieser Bericht und drei andere, die zu 863 und 867, die aus den Glossen auf BI. 141 der Annalenhandschrift (oben S. 7f.) aufgenommen sind und der soeben (S. 169f.) schon angeführte zu 985, kommen in der Chronik doppelt vor. Der Chronist hat sie gewissermaBen als Leitmotiv seinem Geschichtswerk vorangestellt; sie bilden in der Breslauer Handschrift zusammen mit der schon besprochenen Regentenliste eine Art Prolog. Der Wortlaut der Prologberichte ist aus dem der Chronikberichte erst abgeleitet, wie der zu 985 zeigt, der in der Chronik den Annalen naher verwandt ist wie im Prolog. Gleichwohl kann nicht zweifelhaft sein, daB der Prolog vom Chronisten selbst herrührt.

Drittens hat der Chronist ebenso wie zu 985 auch zu 1138 auf die vom Egmonder Annalisten benutrte Quelle, in diesem Falie das Privileg von 1140 Jaffé 8083, nochmals zurückgegriffen. So ist folgender Bericht entstanden: Eodem anno comes Theodericus Ierosolimam perrexit et in eodem itinere Romam veniens tam vice sua quam matris suae PetronUlae monasterium Ekmundense atque Rinesburgense beato Petro apostolorum principi proprietario iure obtulit atque contradidit privilegiumque exemptionis super hoe confectum abbati Waltere retulit.

Aus alledem sind die Absichten erkennbar, welche den Chronisten bei Abfassung seines Werkes geleitet haben: er sucht die durch C geschaffene enge Verbindung des^klosters mit dem Grafenhaus noch fester zu knüpfen und ist auf Pflege der Adalbertslegende bedacht; zugleich aber erkennt er das Eigentumsverhaltnis des Klosters zum römischen Stuhle wieder ausdrücklich an.

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