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Dieser Bericht ist aus dem der Annalen „Eodem anno Theodericus comes Holtlandensis Ierosolimam perrexit" und dem Egmonder Privileg Innocenz' II. vom 29. Februar 1140 Jaffé 8083 zusammengearbeitet. Die fast wörtlich gleichlautende Stelle bei Beka (S. 50) ist nicht Quelle dieses Berichts, sondern aus ihm abgeleitet. Denn nach Beka ist die Übertragung an Rom sub annuali tributo IV solidorum sterlingorum erfolgt, was auch ohne das Privileg als unrichtig zu erkennen ware, weil sich der Sterling als friesische Münze erst im 13. Jahrhundert eingebürgert hat.

Es ergibt sich somit für Beka und den Index eine gemeinsame QüeUe, die wir als Egmonder Nekrolog bezeichnen.

Er ist in den Index des 15. Jahrhunderts nicht völlig unveründert übernommen worden. Den Tod der Bischöfe Dietrich ü. und Otto L meldèt der Index (S. 58) zu 1200 und 1205, wahrend Beka die richtigen Zahlen 1212 und 1215 hat. Erst nach Beka sind also fehlerhafte Jahreszahlen in den Index hineingekommen. Das mahnt zur Vorsicht gegenüber seiner Angabe (S. 53), Abt Ascelinus sei 1134 gestorben, was mit den Annalenberichten über Abt Walther zu 1130 und 1161 unvereinbar ist. Es ist wohl statt MCXXXDII zu lesen: MCXXVfflI.

Ferner gibt der Index als Todestag Dietrichs VI. mit durchlaufender Zahlung der Monatstage den 6. August an, wahrend Beka nonas augusti, also den 5. August nennt Die durchlaufende Tageszahlung hat der Index auch in den Berichten über Sicco zu 1030 (S. 50), über Walther von Egmond zu 1208 (S. 58) und über Wilhelm von Egmond zu 1234 (S. 61), sowie dann hüufig von 1252 ab, wenngleich niemals mehr in einem Bericht über ein Mitglied des Grafenhauses, und noch in der lekten Nachricht: A. d. 1464 abbas Egmondensis 31. Jacobus de Poelgheest obiit IIHa die augusti. Die in dieser Weise datierten Berichte sind demnach in den Index erst bei Abfassung desselben hineingekommen, und zwar offenbar aus dem Egmonder Kalendarium, in das nach dem Bericht zu 1208 Walther von Egmond als erster eingetragen war. Erst beim Hineinarbeiten dieses Kalendariums

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