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frankischen Gebieten eine Reihe von Fallen zusammengestellt, in denen die weltlichen Grotten eines einzelnen Territoriums als principes bezeichnet werden. Die Stellen aus chronikalischen Quellen wie den Gesta episcoporum Cameracensium, den Gesta Treverorum, Giselbert von Hennegau, können hier auBer Betracht bleiben, weil sie für den urkundlichen Sprachgebrauch nicht maBgebend sind. Sie lieBen sich übrigens leicht vermehren. Die von Ficker angeführten Urkunden stellen wir hier zusammen und fügen einige weitere hinzu.

I. Grafschaft Flandern.

1. Graf Robert R. 1087 Juli 6 für Abtei Tronchiennes. De Smet, Corpus chronicorum Flandriae I S. 704: ecclesiasticis personis interpellantibus ac principibus potestati nostrae faventibus.

2. Graf Robert H. 1080 Okt. 18. für Saint-Quentin en L'Ile. Nur abschriftlich seit dem 17. Jahrhundert überliefert. Duvivier, Actes et documents anciens (1898) S. 318 No. XXH: patris principumque meorum consüio.

3. Graf Robert 1090 für Kloster Falempin. Miraeus I S. 362: hanc paginam privilegii praedictae libertatis testem clericorum et principum meorum nominibus subnotatis consignavimus.

4. Graf Balduin 1112 für Kloster Cluny. Original (?) in der Nationalbibliothek zu Paris, je§t unbesiegelt. Recueil des chartès de 1'abbaye de Cluny V (1894) 249 No. 3899: ut hec concessio nostra firma permaneat, in conspectu principum cum eorundem assensu eam firmavimus.

5. Graf Dietrich 1142 für die bischöfliche Kirche von Thérouanne. Miraeus IV S. 201: Signa baronum et principum terrae.

Die vier ersten Urkunden erscheinen unverdachtig. Die fünfte erregt durch ihren Inhalt einige Bedenken. Graf Philipp, Dietrichs Nachfolger, nennt in seinen Urkunden seine Mannen roeist homines. Vgl. z. B. Cronica et cartularium monasterii de Dunis (1864) S. 452. 453.

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