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Nach einer Einleitung, die hauptsachlich uber Nomenklatur handelt, wird der gegenwartige Stand des zu behandelnden Problems besprochen. Es wird die besondere Wichtigkeit der Landessprache (auf Malaiisch: bahasa tan ah), Ambons und der Uliasser, wie auch der Dialekte West-Cerams hervorgehoben, da es eben diese Sprachen sind, die Friederici als die Hauptstütze für seine Beweisführung betrachtet. Weiter wird festgestellt, dass auch die Dialekte der sogenannten Alfuren der Minahassa in der Untersuchung berücksichtigt werden müssen. Da es hier bei der Wiedergabe der Ansicht des Verfassers auf Prazision ankommt, zitiere ich den folgenden Passus (S. 10): «Der Sprachschatz der Alfuren der Minahassa zeigt so betrachtlich viel verwandte Elemente mit den Sprachen der Barriai-Gruppe und der Melanesier von Britsch-Neu-Guinea, dass ich trotz der grosseren grammatikalischen Unterschiede eine Zeitlang geneigt gewesen bin, ihnen einen naheren Verwandtschaftsgrad zu jenen melanesischen Sprachen zuzuschreiben als denen der bahasa tanah. Weitere Untersuchungen unter Heranziehung neuen Materials haben aber ausgewiesen, dass eine solche Auffassung irrig war. Die bahasa tanah steht sowohl in ihrer Grammatik als in ihrem Wortschatz jenen melanesischen Sprachen erheblich naher. Die Dialekte der Minahassa enthalten aber in ihrem Wortschatz eine nicht geringe Zahl von Elementen, die sie mit der Barriai-Gruppe gemeinsam haben, wahrend sie in der bahasa tanah völlig fehlen oder wenigstens im bekannten Sprachmaterial nicht vorhanden sind. Da nun die Barriai-Gruppe ihre Grammatik und einen Teil ihres Wortschatzes mit der bahasa tanah gemeinsam hat, einen anderen Teil ihres Wortschatzes aber mit den Dialekten der Minahassa, so folgthieraus zweierlei: 1. Die bahasa tanah und die Dialekte der Minahassa besitzen eine gemeinsame linguistische Unterschicht, welche diese beiden Gruppen einander naher bringt, als es die allen diesen Sprachen gemeinsamen M. P.-Charakterzüge tun. 2. Die in Melanesien kolonisierend eingebrochenen Stamme der Barriai-Gruppe und ihe Stammesbriider, die Vater der Melanesier von Britisch-Neu-Guinea, sind von Alfuren-Stammen ausgegangen, die zwar die nachsten Verwandten der Vorfahren der Alfuren von Ceram und Nachbarschaft waren, die aber zugleich den Alfuren der Minahassa sprachlich naher standen, als dies bei den jetzigen Sprachgenossen der bahasa tanah der Fall ist».

In der hier angeführten Stelle liegt der leitende Gedanke der ganzen Untersuchung beschlossen.

Weiter (S. 11 ff.) kommt eine Betrachtung der Zusammenhange innerhalb der Barriai-Gruppe. Als eine dieserGruppeangegliederteUntergruppe werden die Sprachen von Jabim, Bukaua, Kelana, Rook, Siassi-Inseln und Tami zusammengefasst. Ferner kommen die sogenannten Papua-Melanesier

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