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G. HOFFMANN, MONOGRAPHISCHE STUDIËN ÜBER

ristisches Zellnetz, das der Gattung ein ganz bestimmtes, schon bei schwacher Vergrösserung wahrnehmbares Aussehen verleiht, stets derb und durch den kraftigen Netzbau sich immer von anderen beigemengten Lejeuneen abhebend.

Verschiedene, klar abgrenzbare Zellnetztypen treten uns aber auch innerhalb der Gattung entgegen. Zu beachten sind: 1. die Maschenweite des Zellnetzes, 2. vorhandene oder fehlende Verdickungen der Zellwande, 3. der Zellinhalt. Den Grundtypus stellt ein regelmassiges, sechseckiges Zellnetz dar, mit überall gleichmassig dünnen, aber derben Wanden, ohne jede Verdickung (Fig. la). Oft tritt dieser Typ mit überall gleich verstarkten Wanden, aber auch ohne deut-

liche Verdickungen an den Ecken auf (b). Die nachste Stufe bringt Einfügung kleiner, spitzer Dreiecksverdickungen, die aber die sechseckige Grundform der Zelle immer noch deutlich erkennen lassen (d). Werden die Dreiecke sehr stark, soentsteht ein fast schon rund wirkendes Zellumen. Das Extrem auf diesem Wege entsteht dann durch Aneinandergrenzen der Eckverdickungen (c). Eine besonders zierliche Abwandlung des Typus d, namlich

duren Jt-inscmeDung von FIG. 1. Zellnetztypen. a. P. Meyeniana; Knoten in die Zellwand,

b. P. imbricata; c. P. excisula', d. P. . ,

. . „ . . , , fmdet sich nur zweimal.

tncisa; e. P. utriculata. — Vergr.

150 fach. Diese Typen sind bis hierher

leicht zu erkennen und zu unterscheiden, solange die Blattmitte zur Betrachtung gewahlt wird. Aber alle Arten weisen eine mehr oder weniger scharf ausgepragte Abanderung des Zellnetzbaues nach der Basis hin auf, oder wenigstens direkt an der Insertionsstelle. Die Zeilen sind langer gestreckt, nicht so regelmassig sechseckig, und zeigen fast stets, selbst bei Pflanzen des Typus a und b, starke dreieckige Wandverdickungen. Die Typen

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