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DIE INDOMALAYISCHEN ARTEN VON PYCNOLEJEUNEA

ten benutzt: Der hintere Rand der Blatter wurde von seiner höchsten Stelle bis zur Insertion mit dem Kurvenrade ausgemessen. Die Ergebnisse deckten sich mit denen der Winkelmessungen, ergaben aber nicht so klare Werte bei der linearen Natur der Messmethode, da natürlich nur weitestgehend gleich grosse Blatter, auch der Pflanzen untereinander, zum Vergleich herangezogen werden können, wahrend die Winkelmessung praktisch für jedes Blatt unabhangig von dessen Grosse anwendbar ist.

Die beobachteten Werte der linearen

Kurvenmessung waren: Bei 80 facher Vergrösserung im Durchschnitt bei ausgepragtem Trapeziatyp höchstens bis 6 cm Lange, bei Imbricata nie unter 7 cm. Zwischenwerte waren, analog der Winkelmessung ebenfalls vorhanden. Im extremen Falie konnten Langen von 5 cm {trap.) und 9,5 cm (imbr.) gemessen werden.

Es handelt sich bei diesem Artenpaar zweifellos um sehr ahnliche Formen. Zunachst scheint eine Trennung kaum möglich zu sein, erst die genaue Analyse der Einzelmerkmale beider Arten gibt uns ein Mittel zur Unterscheidung in die Hand. Wie aus der zweigipfeligen Kurve hervorgeht, ist die AusbildungderEinzel-

heiten, die von dem „Ahnlichkeitstypus” Fm. 7. — a. Imbricata Typ; fortführen, bei beiden Arten weit ge- b- Trapezia Typ; c. Überdiehen. Wir können also jede Art deutlich gangstyp.

erkennen, werden aber beim Bestimmen grösserer Materialmengen stets damit rechnen müssen, eine Anzahl schwer einzugliedernder Zwischenformen zu finden.

An dieser Stelle sei auch P. incisa eingereiht, da auch bei dieser Art Schwierigkeiten beim Bestimmen auftreten. In diesem Abschnitt kann daher diese Art am besten besprochen werden.

c. P. incisa Gottsche. — Diagnosen: Synopsis p. 360, Steph., Spec. hep. Vol. V, Nr. 49. Das Original zur ersten lag mir vor. Herbar Lindenberg — Wien Nr., 6408 Lef. incisa, N. ab E., Java inter L.

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