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DIE INDOMALAYISCHEN ARTEN VON PYCNOLEJEUNEA

Eine Abgrenzung der P. incisa gegen P. excisula erübrigt sich, da trotz des ahnlichen Zellnetzes die bedeutendere Grosse der letzteren und die andere Form ihres Amphigastriums (das breiteste und einzige nierenförmige bei Pycnolejeunea) diese Art hervorheben und klar abgrenzen.

4. DIE ABGRENZUNG DER ÜBRIGEN ARTEN UNTEREINANDER

a. Erganzungen und Richtigstellungen bei den einzelnen Arten 1).

P. ceylanica Gottsche. — Charakterisierung und Abgrenzung gegenüber verwechselungsfahigen Arten siehe unter 3a. Nachzutragen ware, dass diese so haufige Art nur in Mischrasen, niemals in reinen Bestanden vorkommt.

P. falsinervis (Sande) St. — Untersucht: Typus ex herb. Verdoorn 10189, Java occ. leg. Junghuhn, det. Sde. Lac. — Durch die eigenartige Aufreihung der Ocellen in der Mitte des Blattes ist diese Art wohl die am besten kenntliche Pycnolejeunea und bedarf daher keiner weit eren Erganzung.

P. Gardneri (Mitten) St. — Untersucht: Typus ex herb. Verdoorn 10925, Ceylon leg. Gardner. — In Grössenverhaltnissen und Aussehen oft schwankend; eine Abgrenzung ist nur gegen P. Meyeniana nötig: bei meist geringerer Grosse gleiche Lobulusgestalt und gleiche Dornlange. Die Amphigastrien sind bei P. Gardneri ründer und grösser. Das sicherste Unterscheidungsmerkmal aber ist das kraftigere Zellnetz mit seinen starken dreieckigen Eckverdickungen. BeitertilemMaterialgibt auch das Perianth einen wichtigen Anhaltspunkt: bei P. Gardneri ist es breiter und im Verhaltnis zur Pflanze grösser als bei P. Meyeniana. Die Farbe ist nicht immer rotbraun, wie Stephani angibt, oft auch grünbraun.

P. grandiocellata St. — Anscheinend auf Siam beschrankt; ich fand sie unter dem mir zur Verfügung stehenden Material nicht. Untersucht : Original aus dem Genfer Herbar, Museum botan. Hauniense Nr. 6, Fondation Stephani, P. grandiocellata St. n. sp. leg. Johs.

*) Bei Arten, die im bisher unveröffentlichten und von mir untersuchten Material nicht vorhanden waren, ist jeweils am Anfang unter Angabe des Herbars das untersuchte Originalexemplar genannt.

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