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DIE INDOMALAYISCHEN ARTEN VON PYCNOLEJEUNEA

Gattung. Wenn man das Merkmal unter diesem Gesichtspunkt zur Grundlage einer Einteilung macht, dürfte der Grenzfall für Longïlóbae ungefahr bei P. Micholitzii liegen — der Lobulus noch halb so lang wie das Blatt und (das gehort als wichtigstes Merkmal noch zu „longilob”) relativ schmal-, aufgeblasene oder eingerollte Formen würden eher ein Charakteristikum für Brevilobe darstellen; die Grenzform dieser Gruppe ware dann ungefahr bei P. bancana zu suchen. Wie also zu ersehen ist, würde eine Einteilung, die nur auf einer solch relativen Grosse beruht, systematisch keinen Vorteil bringen. Viel zwangloser liessen sich die Arten nach bestimmten Hauptmerkmalen ordnen, die als wichtig im allgemeinen Teil besprochen wurden, und so in grössere Gruppen zusammenschliessen, wobei natürlich eine Zweiteilung nicht beibehalten werden kann. Es soll nur das praktische Ziel erreicht werden, dass beidererstenOrientierung schon eine bestimmte Artengruppe von Anfang an ausscheidet und nach den charakteristischen Merkmalen nur eine Gruppe mit wenig Vertretern in Frage kommt. Eine solche Einteilung will natürlich nur als Versuch bewertet werden. Immerhin dürfte sie den wirklichen Verwandtschaftsverhaltnissen naher als die bisherige Gruppierung kommen.

Nachfolgende Zusammenschliessung von einzelnen Arten zu Formenkreisen beruht auf der Kombination von mehreren Merkmalen.

1. Arten mit Ocellen.

a. Ocellenverteilung unregelmassig.

P. corticola P. sphaeroides P. bancana

P. grandiocellata > mittelgrosser Lobulus

P. borneensis

b. Ocellen regel mkssig gereiht:

P. falsinervis ‘) langer Lobulus

2. Arten ohne Ocellen.

a) Mit kurzem Lobulus (wenigstens 4 mal kürzer als das Blatt).

P. badia

P. bidentula I mit einwarts rechtwinklig

P. decurvifolia > ins Blatt übergehendem

P. nicobarica i Lobulus

P. multiflora

*) Ganz besonders charakterisierte und nie zu verwechselnde Arten.

kurzer Lobulus

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