Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

warum auch nicht? Die Damen haben Doppelgangerinnen — nun, sagen wir: auch unter den kasernierten Damen. Der Herr Polizeiprasident wird wissen, was ich meine! — Dadurch ersparen wir uns sehr viel Aerger. Ich meine, wir ersparen uns eine ausserst peinliche, um nicht zu sagen: penible Belastigung Seiner Majestat, alle Ratlosigkeit, alle Unfreundlichkeit." Er hielt „penibel" für starker als „peinlich".

Die Herren verstanden im Nu, um was es sich handelte. Sie sahen nur, ein wenig besorgt, den Grossvizir an, der aber sein konstantes, höfliches Lacheln nicht aufgab. Er wollte — man begriff es — nicht zugeben, dass auch er verstanden hatte. Auch er bewunderte die ingeniöse Phantasie des Rittmeisters. „Die Herren sind einig?" fragte er auf französisch, gleichsam um zu unterstreichen, dass er nicht imstande gewesen sei, das Deutsch Taittingers zu verstehen. „Darf ich meinem Herrn Nachricht geben?"

„Wir werden die Dame bald ausfindig machen, Exzellenz!" sagte Taittinger und verneigte sich.

Fünf Minuten spater sahen die beharrlich Neugierigen, die trotz der spaten Stunde auf der Strasse warteten, in der vagen und armen Hofifnung, einen Grafen, einen Fürsten, einen Erzherzog gar in eine der Kutschen und Fiaker einsteigen zu sehen, nicht weniger als achtzehn Herren in Zylinder und Frack herauskommen. Ach, es waren keine Prinzen. Es waren die „Geheimen" von der Spezial-Abteilung, die „Spezis", wie man sie nannte, die Kenner, Beobachter und Spitzel der Oberwelt, der Halbwelt und der Unterwelt. Die zwei Wachleute, die vor dem Eingang patrouillierten, erkannten sie wohl. Die Wachmanner pfiffen, die Gummiradler kamen heran. Die Herren stiegen ein.

Alle diese Manner kannten die Damen und die Herren aller drei Weiten, wie gesagt: der Ober-, der

Sluiten