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Als der Schah am nachsten Morgen erwachte, fand er neben sich niemand mehr im Bett. Er sah sich erstaunt, beinahe erschrocken um. Vom dunkelgrünen Baldachin, unter dem er lag, hing an einer geflochtenen Schnur eine Quaste. Sie war sehr schabig — abgenützt. Er zog an ihr, in der vagen Hoffnung, sie würde wohl irgendwo ein Gerausch verursachen. Er hatte sich keineswegs getauscht; es war eine Klingel.

Viele andere Manner hatten sich ihrer schon bedient.

XI.

Ein gütiger, blauer Morgenhimmel wölbte sich über der Stadt. Der Tau in den Garten verströmte einen frischen, munteren Duft, der sich mit dem warmen und herben der jungen, neugeborenen Brote und Semmeln in den Körben der Backerjungen vermischte.

Es war ein Frühlingsmorgen von strahlender Lieblichkeit. Der arme Schah sah nichts davon. Er rollte, eher bewacht, als begleitet, von zwei aufmerksamen Herren seiner Suite, in einem geschlossenen Wagen durch die lachelnden Strassen. Er war schlechter Laune. Das Abenteuer der letzten Nacht hinterliess in ihm zwar eine angenehme Erinnerung, aber er hatte in seiner gesunden Einfalt an ein feierlich-grosses Erlebnis gedacht; geradezu eine Veranderung seines Herzens; seiner Art, zu sehen, zu hören und zu fühlen. Es war, die Wahrheit zu sagen: die erste Enttauschung seines Lebens. Er hatte sich eine Art grossartiger Feier vorgestellt, und es war nur ein kleines Fest gewesen. Was wusste er jetzt mehr von der europaischen Liebe als vorher? Er liebte die Stadt nicht mehr, wie noch gestern abend. Ueberhaupt erschien ihm der vergangene Abend wie ein glanzendes Blendwerk. Je langer die

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