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mit dem innigen Wunsch, eine Woche, einen Monat, ein ganzes Jahr zu schlafen.

Aber sie erwachte am Abend des gleichen Tages, die Sonne war noch nicht untergegangen. Ihre Stirn brannte, ihre Schlafen waren taub und bleiern. Ein kalter Schauder nach dem andern durchjagte durch ihren Körper. Sie erhob sich, keuchte zur Tür, machte sie auf, nahm alle Kraft zusammen und rief: „Frau Smelik, Frau Smelik!" und wunderte sich noch selbst, dass sie noch eine Stimme hatte. Die Hausmeisterin kam, löste die Miederbander, und alsbald glich der Körper der Frau Matzner einer formlosen, in weisses Leinen gefasste überquellendenMasse aus unbestimmter Substanz. Die Strümpfe liess sie nicht anrühren.

Es schien der Frau Smelik, dass es an der Zeit sei, den Doktor zu rufen. Sie sagte es auch der Matzner, obwohl sie erkannt zu haben glaubte, dass die Kranke gar nichts mehr richtig begreifen konnte. Sie irrte sich. Die Matzner fragte nur: „Was kostet eine Visite? — „Einen halben Gulden!" sagte die Hausmeisterin, „das weiss ich vom letzten Mal, wie er bei der Frau Majorin gewesen ist." „Meinetwegen, holen's ihn!" sagte die Matzner. Sie dachte nur noch daran, die Strümpfe mit dem Geld ohne Zeugen auszuziehn und im Bett zu verstecken, unter dem Kissen.

Der Doktor kam. Die Matzner lag schon ausgekleidet im Bett, sie fühlte nur noch kaum den Strumpf mit dem Geld unter dem Kissen. Es schien ihr, dass sie schon eine uriglaublich lange Zeit dalag und auf irgend etwas wartete. Ihr Gesicht brannte, zeitweilig hatte sie die Empfindung, dass ihr Kopf nicht mehr zu ihrem Körper gehore; denn dieser war kalt, ein Eisklumpen. Endlich hörte sie den Schlüssel, dachte eine Weile nach, wen sie eigentlich erwartet hatte und wer jetzt kommen könnte und vermochte nicht,

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