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ihm die Hand gibt und mit ihm sogar trinkt, wird es vollends still um die Bauern und in ihnen. Sie senken die Köpfe und blieken nur gelegentlich verstohlen nach dem Tisch des Herrn. Der Baron und der Wacht meister sprechen deutsch, man versteht jedes zehnte Wort, aber man hatte ja Angst, auch zu horen, selbst wenn die beiden slovakisch oder ruthenisch sprechen würden. Taittinger halt es für selbstverstandlich, dass die Bauern so stumm sind. Seitdem er das Gut hat, aber auch früher, war er im ganzen vielleicht zehn Mal hier, und immer waren die Bauern so lautlos gewesen. Der Wachtmeister aber weiss, wie sie poltern, und er sagt dem Baron: „Sie schweigen so, aus Angst vor Herrn Baron!" „Angst — vor mir!" denkt Taittinger. „Ich tu ihnen ja nix!" sagt er. „Ja, grad deswegen, Herr Baron! — meint der Wachtmeister. „Das ist penibel!" — sagt Taittinger. Der Wachtmeister geht hinüber und sagt den Bauern auf slovakisch, der Herr Baron wünschte, sie sollten nicht seinetwegen schweigen. Das ist nahezu ein Befehl. Sie reden etwas, zu zweit, zu dritt, Dinge, die sie gar nicht hatten sagen wollen. Dann verfallen sie wieder in Schweigsamkeit. Der Wirt bringt Gulasch und Bier. Taittinger und der Gendarm essen.

Auf einmal geht die Tür auf, und ein junger Mann tritt ein und geht geradeswegs auf Taittinger zu. Der Baron hört zu essen auf, halt noch Messer und Gabel und sieht auf den jungen Mann, den er nicht zu kennen glaubt. „Servus, Xandl!" sagt der Wachtmeister. Alle Bauern wissen, dass es der uneheliche Sohn des Barons ist und sehen auf. Die mit dem Rücken zu Taittinger gesessen sind, wenden sich um. Der Baron wird ihnen zwar nicht vertrauter, aber die Neugier ist machtiger als die Angst; und die Schadenfreude entschadigt reichlich. Jetzt müsste noch einer der vielen Glaubiger

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