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richteten? Es kam hinzu, dass in den Rheinlanden die französischen Gerichtseinrichtungen nach der Befreiung von der Fremdherrschaft stehen geblieben waren und dass alle Versuche, sie zu beseitigen, an dem beharrlichen Widerstande der gesammten Bevölkerung, insbesondere aber dem aller derjenigen, welche der Rechtspflege naher standen, gescheitert waren 62).

Nachdem man lange um die obersten Principien gestritten, wurden jetzt unbesehen die französischen Formen en bloc angenommen. (Glaser, bladz. 165.)

Es war überraschend, mit welcher Schnelligkeit auch andere, die den französischen Strafprozess weit von sich gewiesen hatten, in eifrige und unnachgiebige Vertheidiger jedes französischen Elementes umgewandelt waren. (Glaser, bladz. 165.)

Men denke nu niet dat hiermede als door een tooverslag een einde gemaakt was aan alles wat maar zweemde naar een inquisitoir strafproces.

De overijlde wijze waarop men te werk was gegaan bij het overnemen van het Fransche strafproces had tengevolge dat men een processysteem had gekregen met een halfslachtig accusatoir beginsel, een halfslachtige wijze van mondelinge verhandeling en halfslachtige openbaarheid der terechtzitting 63).

Oeffentlichen Anklager kann man wohl den nennen, der ein Recht über die Anklage hat. Der Staatsanwalt kann aber die öffentliche Anklage nicht zurücknehmen, das Gericht ist an seine Antrage gebunden weder im Anklagebeschlusz, noch im Verfahren, noch im Beweise, noch in der Qualification des Verbrechens, noch im Strafmaasz. Wer hat also die Verfügung über die Anklage, Staatsanwalt oder Gericht? Die Voruntersuchung hat so gut wie nichts von einem Anklageprocesse. Der Voruntersuchungsrichter schreitet in dringenden Fallen auch ex officio ein... Nur im Anfang und am Schlusz der Voruntersuchung ist an die Stelle des t ehemaligen „Decernenten" jetzt ein „Staatsanwalt" getreten. Im übrigen verhoren wir heute wie vor 30 Jahren. Der Richter braucht die Untersuchung zwar nicht weiter auszudehnen, als der Zweck einer vollstandigen Vorbereitung bedingt; aber er kann dies ebenso weit verstehen, wie früher bis zum articulir-

82) Handbuch des Strafprozesses, bladz. 129.

63) rudolf GneiST. Vier Fragen zur Deutschen Strafprocessordnung. Berlin 1874, bladz. 5.

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