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Die Wirklichkeit riecht nach angebranntemKraut, und in der Wirklichkeit zankt die Mutter mit dem Dienstmadchen. In der Wirklichkeit sitzt der Vater am Schreibtisch, achzt und schnauft vor Arbeitsunlust. In der Wirklichkeit tritt der Bruder Leo ein, schmettert seiner Gewohnheit gemass die Tür hinter sich zu, und der Yater fahrt, seiner Gewohnheit gemass, hoch mit dem ganzen Repertoire seiner stehenden Redensarten: „Manieren sind das! Dazu schick ich euch auf die hohe Schule und zahle das teure Schulgeld, und dafür plagen sich eure armen Eltern Tag und Nacht für euch ab...." Und zu seinen heftigen Reden wackeln auf dem Umbau des Schreibtischs das Parchen aus imitiertem Delfter Porzellan, der Löwe von San Marco aus Kunstbronze und der Trompeter von Sackingen aus bemaltem Ton.

Dies ist die Wirklichkeit.

Johanna hat sich die Hande gewaschen und sitzt wartend am Esstisch. Aus der Küche hört man siedendes Fett zischen und spritzen. Der Yater arbeitet immer noch, wobei er abwechselnd auf die nicht zahlende Kundschaft und auf die ihrer Klientel gegenüber zu nachlassige Mutter schilt. Das macht ihm die unliebsame Arbeit ertraglicher.

Johanna kannte das bis zum Uberdruss. Nun würde gleich der Hinweis darauf kommen, was aus „euch Fratzen wohl werden würde, wenn ihr euern Vater nicht hattet —" und abzuschliessen pflegte er diese Rede mit der Anfrage: „Ob man von euch dafür je Dank hat? Einsehen werdet ihr das alles erst, wenn eure Eltern einmal nicht mehr sind/' Yom dereinstigen Ableben sprach der Yater gern und mit Bewegung. Man hatte den Eindruck, dies Schicksal sei aus-

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