Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

lebmsses, und alles in ihr, was Phautasie so verwandt ist, Eitelkeit, Mitteilungssucht, Stolz auf die neue Reife, gewinnt die Oberhand. Die Scheu wird überschüttet von diesem Gefühl, verschüttet. Die Phantasie hat ein Publikum, und das setzt sie erneut in Nahrung. Es wird nach einem Spiegel gegriffen, der ein Bild wiedergeben soll, das nicht existiert. Ein Schemen muss einen Schatten werf en!

Die eben abgetanen Assoziationen der Nacht in Grinzing wuchern wieder auf, es ist das Nachstliegende, sie greift danach. Und schon andert sich, andert der Zufall Bestimmung und Adressaten des Briefes. Sie fahrt mit schreiben fort:

„Ich weiss, in jener Nacht in Grinzing haben wir kaum miteinander gesprochen. Nur ein einziges, unvergessliches Mal sagten Sie: ,Meine geliebte kleine Jane!" Wenn aber ich etwas sagen wollte, verschlossen Sie meinen Mund mit Küssen. Ich glaubte mich nicht mehr auf der Erde...."

Und es wirkt, wie es wirken sollte. Marianne halt

sich beide Hande vor den Mund, um den Laut fiebern-

der Neugier zu unterdrücken. „Was?! Es hat dich

einer geküsstP!" flüstert sie dann hinter vorgehaltener Hand.

„Geküsst?" fragt Johanna überheblich und auch ironisch, als sei das wirklich das Wenigste, was sie von einem Mann verlangen könne, „geküsst?! P!" Und da es eben lautete, schnippte sie auch noch, geradezu erheitert durch die Vermutung, es habe ein Mann sie nur geküsst, nichts anderes als geküsst, mit den Fingern durch die Luft.

Marianne entreisst ihr blitzschnell das Löschblatt mit

Sluiten