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auf der Hand, dass er heute nach fünf Uhr ihren Anruf erwarte.

Johanna barg das abgefahreiie Trambahnbillett, diese Kostbarkeit, in ihrem silbernen Medaillon, das sie am Hals trug. Dass da noch eine Eintragung war — „Reparatur 88" — das übersah sie. Es gehorte ja nicht mehr zu ihren Kombinationen.

Fast ware sie dieses Zettels wegen nicht zur Geburtstagsjause von Stefanie Hochberg gegangen. Zum Glück fiel ihr rechtzeitig ein, dass bei Hochbergs im Vorzimmer ein Telefon war. Es würde — es musste sich eine Gelegenheit ergeben, unbemerkt zu telefonieren. Und am Nachmittag fand sich dann auch diese Gelegenheit, als Stefanies Mutter sich zurückgezogen und den Kindern den vordern Teil der Wohnung überlassen hatte.

Johanna schleicht sich ins Yorzimmer ans Telefon. Sie nennt die Nummer. Nach einigen Schwierigkeitei* kommt die Yerbindung.

„Ja — jawohl — wir sind unterbrochen worden —" meldet sich eine tiefe mannliche Stimme. Seine Stimme!

Hundertmal hat sie sie gehort, in der Luft sang sie, im Traum und einmal auch aus dem Wein. Und nun spricht sie zu ihr — in einem fremden, nüchternen Raum kommt aus diesem Kasten da an der Wand seine Stimme zu ihr! Sie presst den Hörer ans Herz und muss ein paarmal ansetzen, ehe sie reden kann, und auch dann noch ist der Ton rauh und schwankend vor Bewegung:

„ Jawohl unterbrochen!" ruft sie überlaut in den Schalltrichter, wie alle tun, die des Telefonierens nngewohnt. sind.

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