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habe sich Johannas wegen, namlich wegen des Bankrotts seiner Erziehung, erschossen, und diese Lacherlichkeit griff sie auf. Sie wusste, dass es Unsinn war. Aber es war zu verlockend, um ganz weggeworfen zu werden: ein Mann hatte sich ihr et wegen das Leben genommen! Es gab ihr eine Art Haltung. Und in der Not und den Erregungen, die jeden Tag wuchsen, griff sie danach.

Die tagliche Beglückung einer gemeinsamen Trambahnfahrt mit dem Geliebten fiel fort. Zu niemandem konnte sie von ihm sprechen. Seine Existenz war auf die wenigen Verhöre auf dem Kommissariat besehriinkt. Nur dort existierte er noch. Aber die Fragen, die hier an sie ergingen, setzten dem Geliebten keine Lichter auf, sondern überzogen ihn mit Grau. Er lebte nicht mehr in Glanz und Sonne, er wurde selber zu Zwielicht. Sie wehrte sich noch wild, verzweifelt, dass man ihn ihr zerpflückte, fortstrich. Es half nicht. Sein Lebenslicht brannte herunter.

Sie spürte nur mit völliger Klarheit das eine, dass durch all dies, Skandale, Zerstörung des hauslichen Lebens, Fraglichkeit ihrer weiteren Schulexistenz, die Festigkeit des Bodens, auf dem sie bisher mit soviel Widerspruch und Ekel gelebt hatte, aufgelockert wurde. Es war ein ganz dunkier Instinkt; aber war er nicht von allem Anfang an in dieser seltsamen Geschichte ihr Leitfaden gewesenP Die Affare mochte laufen, wohin sie wollte. Sie half aus der Enge in das Leben, sie riss eine Mauer ein. Schon sprach die Welt von ihr, sie nannte es die Welt.

Ihr Sinn gebar in diesen Tagen den Geschmack für etwas Neues: für die Reklame.

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