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„Fritzi! Fritzi! Ja, grüss dich, Fritzi!" schrie Florian erfreut mitten hinein in ihren Gesangsvortrag, und die Sangerin machte eine Pause, wo gar keine war, um Florian ein paar Kusshande zuzuwerfen. Und sang weiter, sang ihr „Göld is hin, alls is hin!" mit einer Verve, einem so strahlenden Ubermut, der sich sogar den Schrammeln mitteilte.

Kaum war sie fertig, kamen von allen Seiten Zurufe: „Fritzi! Das Fiakerlied! Nein! 'Servus Du'! 'I hab amal a Rauscherl g'habt'." Die Bitten um das Fiakerlied waren in der Mehrzahl.

„Aber gehts!" verhandel te Fritzi mit ihren Zuhörern. „Ich bin doch kein Mannsbild. Holt euch den Yiktor Heim für das Fiakerlied!"

Es half ihr nichts, man beharrte im Chor auf dem Fiakerlied. Und als sie es endlich sang, war das allgemeine Verlangen danach durchaus begreiflich. Sie schob ihren Tirolerhut wie einen Fiakerzylinder in den Nacken, und auf eine reizend dezente Art übernahm sie die professionell-vulgaren Gesten ihrer Rolle. Und wenn sie, mit der Zunge schnalzend, den Gaul antrieb, ihre „rechte Pratzen" vorwies, und ihr ganzer Körper das Ruckeln des Fiakers mitmachte, dann hatte sie nicht nur den imaginaren Gaul am Zügel, sondern auch jeden einzelnen ihrer begeisterten Zuhörer am Bandel. Auf allen Gesichtern ringsum war Seligkeit, auf ihrem eigenen am meisten.

Diesmal wartete sie die Beifallskundgebungen nicht ab, sondern sprang nach dem letzten Takt vom Tisch mitten unter ihr protestierendes Publikum. Allen neuen Forderungen nach einer Zugabe setzte sie jetzt nur ein vergnügtes „Nicht um die Burg! Aus is!" entgegen. Sie stand vor Florian, schüttelte ihm beide Han-

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