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Graf Weickers, k. und k. Husarenoffizier. Es hat ihn nie gegeben. Neu erstanden ist aus dem Traum Florian — die Wirklichkeit, Johannas Wirklichkeit: der Ewige Geliebte in der Strassenbahn. Ihn gibt es. Johanna spürt ihn ja in jedem Nerv, ihr Herz blüht auf, es drangt sie zu ihm. Sie vermag nichts ohne ihn, ist halbiert, fiihlt sich ganz organisch mitten durchgeschnitten. Und wieder ist sie auf dem Höhepunkt der Ekstase, für sie der Höhepunkt des Glücks.

Das mit zweimaligem Umsteigen abgefahrene Trambahnbillet hat noch einmal eine gewisse Gültigkeit erlangt. Kaum ein der Nachwelt hinterlassener Goethebrief kann auf seine kalligraphischen Eigenheiten hin einer liebevolleren Prüfung unterzogen werden wie jener Fahrschein mit seinen Eintragungen. Daneben entnahm man ihm genau, wann, wo, wie er gelocht worden, zu welchen Strecken er berechtigt hatte, inwiefern dieser Berechtigung entsprochen worden war. Über diese Einzelheiten konnte man sich bereits am folgenden Tag in samtlichen Wiener Zeitungen genauestens informieren.

„ Jetzt haben wir den Schuft!" begrüsste deshalb auch der Oberkellner Maxi aus dem Café Excelsior seinen Stammgast Alois Spacil und fuchtelte mit dem Kronenblatt durch das Lokal, „jetzt kriegen wir ihn dran! So ein Schweinkerl! Da fehlt ja nicht einmal viel bis zum Lustmörder!"

Alois Spacil, des Ewigen Geliebten Stellvertreter auf Erden, hörte schon nicht mehr hin, sondern fiel über seine neueste Romanfortsetzung her. Er las, dass man des Verführers noch nicht habhaft geworden sei, sondern bei einer Durchsuchung eine Telefonnummer bei

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