Geen zoekvraag opgegeven

Tekst
Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Selbstbewusstsein lachelte sie dem Beamten, der das Verhör leitete, zu, und wenn er auch nicht zurücklachelte, so ging doch sein Gesicht in eine freundliche Breite wider Willen.

Spacil sass, von Johanna nicht bemerkt, in seinem Winkel. Auch er beachtete Johanna zuerst gar nicht, es kam ihm nicht in den Sinn, dass dieses Kind etwas mit jener Affare zu tun haben konnte. Und als der Beamte sie mit vollem Namen ansprach, glaubte er immer noch nicht, was er sah: ein kleines, schmachtiges Kind — und das — das sollte Johanna Deutsch sein?! „Treten Sie naher, Fraulein Johanna", forderte der Beamte sie auf, „so, hierher...."

Gerade wollte er sie bitten, sich doch den Herrn dort in der Ecke anzusehen, ob sie ihn kenne, da wandte sie sich schon von selbst Spacil zu; denn Spacil hatte laut herausgelacht, ein schrilles, unnatürliches Lachen, das mit Heiterkeit so wenig zu tun hatte wie dieses Madel mit der Heldin seines Zeitungsromans. Wie.... dieses dünne, unansehnliche Ding, dieses Krepierl, war Johanna Deutsch?!

Johannas kleines Gesicht hatte alle Farbe verloren. Es wurde gelblichfahl bis in die Lippen. Sie hatte keinen Bliek mehr für den Kommissar, sie schien nichts mehr von sich und der Welt zu wissen. Ihre Augen hingen an Alois Spacil. Ein paarmal fuhr sie sich mit der Hand über die Stirn, strich die Mütze vom Kopf, als sei sie zu schwer.

Sie murmel te einen unverstandlichen Laut, der „Du' heissen oder ein Kosename sein konnte, es war nicht zu unterscheiden.

„Kennen Sie den Herrn?" fragte der Beamte und beobachtete beide scharf.

Sluiten