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Johanna schwieg, drehte aus ihrem Taschentuch eine Wurst, glattete es wieder und machte daraus eine Maus — als ware sie in der Schule.

„Hinter dem Herrn Spac.il, den ich da eben habe abführen lassen, hinter dem waren Sie extra noch so ein bissel her...." Eine heftige Abwehrgeste Johannas veranlasste ihn zu einer dezenteren Version: „Geschwarmt haben Sie halt für ihn...."

Hier aber begehrte Johanna auf und widersprach mit grosser Betonung: „Nein! Ich habe ihn geliebt! Obwohl es mir jetzt völlig unverstandlich ist."

„Also schön — natürlich. Geliebt haben Sie ihn. Aber er selber, der Herr Spacil, hat doch keine Ahnung davon gehabt. Nicht wahr?"

Johanna schaute zu Boden, dann blinzelte sie zu dem Kommissar hin, riss ihre Taschentuchmaus an den Ohren, sah wieder zu dem Kommissar, diesmal schon mit einem kleinen, halbdreisten Lacheln, und als er abermals fragte: „Stimmts?" gluckste sie ihr eigenartiges Lachen in sich hinein und sagte leise: „Ja." Der Beamte atmete auf. Er war auf hartnackigeren Widerstand gefasst gewesen. Auch dieses plötzliche Umfallen war eigenartig, war ohne Reue, fast noch selbstbewusst.

„Sagen Sie einmal, haben Sie sich denn nicht einen Augenblick überlegt, dass Sie mit solch einem Schwindel Ihrer Familie und sich selbst den guten Ruf abgraben — eine ganze Schule ins Gerede bringen und einen unbescholtenen Mann ins Unglück stürzen?" „Nein. Wirklich nicht. Ich hatte gar keine Zeit, das zu überlegen", versuchte sie eine Erklarung, „Sie müssen das doch verstehen: auch wenn alles nicht wahr ist.... passiert ist es doch. Ich habe den Mann wirklich ge-

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