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Martin trat zu Kikjou, der als Einziger am Tisch sitzen geblieben war, merkwürdig regungslos vor seinem geleerten Glase.,, In welchem Quartier wohnen Sie?" fragte Martin, und er fügte mit einer etwas matten Hoffnung hinzu: „Vielleicht haben wir den gleichen Heimweg..." — Kikjou aber erwiderte, ohne das müde, kindliche Gesicht von den Handen zu heben: „Merci mille fois. Ich begleite Marcel." — Martin zog sich schweigend zurück. Er trat erhobenen Hauptes, die weichen Lippen pikiert gegeneinander gepreBt, auf den Boulevard hinaus, wie einer, der sich bewuBt ist, eine Niederlage erlitten zu haben, aber seinen Stolz darein setzt, sie mit Würde zu tragen.

Plötzlich stand Marcel hinter Kikjou; auf leisen Sohlen war er herangekommen. „Comment vas-tu, mon choux?" fragte er, und legte beide Hande auf Kikjous Schultern. Der erwiderte, ohne sich umzudrehen: „Merci, mon vieux. Pas mal du tout."

„Ich muB Marion nach Hause bringen", erklarte Marcel, mit einer leichten Wendung des Hauptes zu der schlanken, unruhig sich bewegenden Gestalt hin, die auf dem Boulevard seiner wartete.

„Achso", sagte Kikjou. „Dann gehe ich also allein."

„I am sorry, mon vieux," sagte Marcel, immer noch mit den Handen auf Kikjous Schultern. Nach einer Pause fügte er hinzu:

„Es ist so traurig. Alles ist so traurig. Diese Menschen — wie sie mir leidtun! .... Es muB sich ungeheuer viel andern auf der Welt, damit sie nicht mehr ganz so bemitleidenswert sind. — Tun sie dir auch so leid ? — Listen, Kikjou, I am asking you something! — Ich habe dich gefragt, ob die Menschen dir auch so leid tun wie mir."

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